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fende Ahnentafel iiudet sicli in dem Werke: Deutsche Grafenhäuserder Gegenwart. — Der Mannsstannn des gräflichen Hauses ist inBöhmen mit dem Grafen Joseph — Sohne des 1809 verstorbenen k.k. Kämmerers Philipp Johann Grafen v. Sweerts-Spork aus dritterEhe mit Aloysia' Grf. v. Poetting und Persing (gest. 1825) — k. k.Kämmerer und Rittmeister in t d. A., 12. Kov. 1848 erloschen. Der-selbe hatte sich 184(1 mit Adele Freiin v. Puteani, geb. 1823, ver-mählt, aus welcher Ehe zwei Töchter, Grf. Gabriele, geb. 1847 undGrf. Josephine, geb. 1848, entsprossten. Die hinterlassene Wittwevermählte sich 1802 in zweiter Ehe mit Albert Grafen v. KostitzRieneck, k. k. Rath und A r ormaligen Oberst-Landmarschall des Kgr.Böhmen. — Eine mit dem 1855 verstorbenen Joseph Grafen v.Sweerts-Spork, Freih. v. Reist, Lacken und Blauenthurn, k. k. Ein-reichungs-Protocoll-üirector bei der galizischenLandesregierung, nachGalizien gekommene Linie hat aber fortgeblüht. Von dem genanntenGrafen Joseph entspross nämlich: Moritz Graf v. Sweerts - Spork,Freiherr v. Reist, Lacken und Blauenlhurn, geb. 1821, Fideicommiss-besitzer und Patron der gräfl. Sporkschen Stiftung auf Gradlitz inBöhmen, von 1848 bis 1852 in k. k. Kriegsdiensten. Derselbe ver-mählte-sich 1852 mit Celine Pauline de Koblee, geb. 1832 und ausdieser Ehe entspross ein Sohn: Graf Gustav, geb. 1853. ■— S. auchBd. VII. S. 446 den Artikel: Reist, Reest, Sweerts v. Reist, Freiherren.
Megerle v. Mühlfeld, Erg .-Bd. S. 33. — Allgera, gencal. Handbuch, 1824, I. S. 850. — DeutscheGrafenhäuser d. Gegemv. III. S. 385 und 8(5. — Geneal. Taschenb. d. gräfl. Häuser, 1859, S. 838 und39, 1864. S. 882 und 83 u. ff. unff historisches Handbuch zu Demselben, S. 972. — W. B. d. Oesterr.Monarchie, VII. 74.
Swieten, Freiherren (in Roth drei, 2 und 1, silberne, mit denGriffen abwärts geneigte Geigen). Erbl.-österr. Freiherrnstand. Di-plom vom 10. Mai 1753 für Gerhard (Gerard) van Swieten, k. k.Leibarzt und Protomedicus. — Altes, holländisches Geschlecht, auswelchem bereits 1230 Emerand van Swieten mit seiner Gemahlin,Catharine, veuve de Jean de Hoesen, bekannt ist. Der Enkel des-selben, Hermann van Swieten, Chevalier, starb 1245. Von diesemdurchläuft die urkundlich erwiesene Stammreihe zwölf Generationenbis zu dem genannten Gerhard van Swieten, welcher ein Sohn vonThomas van S. u. der Elisabeth van Loo, ein Enkel von Gerard v. S.und der Wilhelmine v. Brederode u. ein Urenkel von Sebastian v. S.und der Catharina de Bronckhorst war. — Gerhard Freih. v. Swieten,geb. 1699 zu Leyden und gest. zu Wien 1772, stand am k. k. Hofeals Leibarzt des K. Franz 1. und der K. Maria Theresia in hoherGunst und in grossem Ansehen, erwarb sich um das damalige ge-summte Medicinalwesen der Oesterreichischen Monarchie ausgezeich-nete Verdienste und zählte zu seiner Zeit zu den besten und berühm-testen Bearbeitern der medicinischen Wissenschaft, in welcher na-mentlich seine den Aerzten des vorigen Jahrhunderts so bekanntenund von denselben hochgeschätzten „Commentarii in Boerhavii Apho-rismos, Lugd. Batav. 1743 —1772, V. Volum." viele Jahre zu denbesten practischen Werken mit vollem Rechte gerechnet wordensind. — Aus seiner Ehe mit Maria Lambertine Elisabeth Theerbeck