Druckschrift 
9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
Seite
116
Einzelbild herunterladen
 

116

_

Sparren, belegt mit drei, 1 und 2, Sternen, aufsteigt). KurpfälzischerAdels - und Ritterstand. Diplom vom 7. Juli 1792 für Franz XaverSutor, Oberaufschläger in Eichstädt und zugleich Pfleger und Rann-richter zu Castell. Derselbe, geb. 1761, wurde als k. bayer. Regie-rungsrath und Oberaufschläger zu Eichstädt in die Adelsmatrikel desKgr. Bayern eingetragen. Ein Wappenbrief war 1656 in die Familiegekommen.

v. Lang, S. 569. W. B. d. Kgr. Bayern, IX. 7.

Satter, Ritter und Edle. Reichsritterstand. Diplom von 1766für Joseph Carl Sutter, Güter-Administrator, mit: Edler v.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 214.

Suttner, Ritter. Böhmischer Ritterstand. Diplom von 1715 fürMatthias Suttner, Doctor der Philosophie und Medicin.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 214.

Swabsberg, Schwabsberg, Scliwabsperg. Altes, schwäbischesAdelsgeschlecht, welches lange das Erbtruchsessen - Amt der gefür-steten Reichs-Propstei Elwangen führte und noch in der zweitenHälfte des 15. Jahrhunderts vorkam.

Boederlein, histor. Nachrichten, I. S. 144. Zedier, 41. S. 496.

Sweerts-Reist, genannt v. Sweerts und Sweerts-Spork, Frei-herren und Grafen (Schild geviert, mit gekröntem, goldenen Mittel-schilde und in demselben ein vorwärtssehender, abgeschnittener Kopf,mit einer rothen, silbern aufgeschlagenen Mütze, welche an derlinken Seite mit einer silbernen Feder besteckt ist: Spork: 1 und 4quergetheilt: oben in Silber ein einwärtssehender, doppelt geschweif-ter, aufwachsender, rother Löwe, unten ebenfalls quergetheilt, derobere Theil blau, ohne Bild, der untere golden mit einem sechs-eckigen, blauen Sterne und 2 und 6 von Silber und Roth fünfmalspitzenweise der Länge nach getheilt: Reitz und Sweerts). Böhmi-scher Freiherrn- und Grafenstand. Freiherrndiplom vom 15. Sept.1653 für Franz Johann v. Reist und Sweerts, mit dem böhmischenIncolate u. Grafendiplom vom 15. Dec. 1718 für Franz Carl RudolphFreih. v. Reist und Sweerts, mit dem Beinamen: v. Spork. DieGrafen v. Swcerts-Spork stammen aus dem alten brabantischen Ge-schleckte v. Reist, welches in den ältesten Zeiten zu den sieben Pa-triciern von Brüssel gehörte. Johann v. Reist wurde im 17. Jahrli.von seiner mütterlichen Grossmutter, einer v. Sweerts, an Kindes-statt angenommen, worauf sich derselbe v. Reist, genannt v. Sweerts,nannte. Von seinen beiden Söhnen setzte der ältere, Adrian v. Reist,gen. v. Sweerts, die brabantische Linie fort, der jüngere aber,Franz Johann, erhielt, wie angegeben, 1653, den Freiherrnstandund dann das böhmische Incolat. Von dem Sohne desselben, FranzCarl, stammte Franz Carl Rudolph, s. oben, welcher in Folge derAdoption seines Schwiegervaters, des Grafen Franz Anton Spork älteren Sohnes des durch den dreissigjährigen Krieg bekanntenJohann Grafen v. Spork (s. Bd. VIII. S.572 u. 73), mit dem Beinamenv. Spork" das Grafendiplom erhielt. Eine die Familie betref-