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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
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Bucelini Stommutogr. TV. S. 209. Tmhof, Lib. 7, c. 14. Spener, S. 584 u. 711 und Tab.32, Nr. 4. Durchl. AVeit, Ausgabe von 1710, II. S. 41521. Hühner, IT. Tab. 494. Garthe,I. S. 2503 und 4. ZÜdler, 41. S. 220. Schmutz, IV. S. 148. Siehmacher, I. 10 und VI. 12. v. Meding, II. S. 593 und 94.

Sulzberger, Sulzberger zu Krapfenberg (in .Ruth ein silbernes,inwendig schwarzes Jagdhorn, dessen nach links gekehrtes Mund-stück mit fünf Hahnenfedern besteckt ist). Altes, bayerisches Adels-geschlecht, welches von Einigen mit den alten Herren und Grafen v.Sulzburg, Sultzburg, in Verbindung gebracht worden ist, nach Allenaber zu denselben nicht gehörte.

Wig. Hund, II. S. 377 79. Siehmacher, I. 82: Die Sultzberger zu Krapfenberg und II. 25.

Sulzberger v. Sulzberg. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von1751 für Benedict Sulzberger, mit: v. Sulzberg.

Mcgerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 400.

Sulzburg, Sultzburg, Herren und Grafen. Altes Herren- undGrafengeschlecht in der Ober-Pfalz, dessen gleichnamiges Stamm-schloss mit Grafschaft am Sultzflusse an der Eichstädtischen Grenze,2 Meilen von Neumarkt, lag. Der Mannsstamm erlosch nach Anfangdes 14. Jahrhunderts und die Schwester.des letzten Grafen, Marga-retha, brachte die Herrschaft ihrem Gemahl Werner v. Wolffstein zu,dessen Nachkommen, welche den Grafenstand erlangten, dieselbe bis1740 inne hatten, in welchem Jähre der Mannsstamm mit ChristianAlbert Grafen v. Wolffstein ausging.

Gaithc, II. S. 1133 und 34.

Sultzfeld, Grafen. Altes Grafengeschlecht im Bisthume Speier,welches 1220 mit dem Grafen Conrad erlosch, worauf die ganze Ver-lassenschaft an Speier kam. Das Stammschloss Sultzfeld steht jetztder freih. Familie Goeler v. Baven bürg zu.

Gaulie, I. S. 2505 und II. S. 1184.

Sulzer (in Roth eine silberne, heraldische Lilie). Altes, er-loschenes, adeliges Patriciergeschlecht der ehemaligen freien Reichs-stadt Augsburg.

Siehmacher, VI. 19.

Sulzer-Wart, Freiherren (Schild herzförmig, von Blau u. Silberschräg geviert mit silbernem, gleichfalls herzförmigen Mittelschildeund in demselben ein rother Sparren, von drei, 2 u. 1, grünen Eichen-blättern mit Stielen begleitet). Ereiherrnstand des Kgr. Bayern.Diplom vom 30. Dec. 1814 für Johann Heinrich Sulzer v. Wart,k. bayer. Salzhandlungs-Commissair. Derselbe, geb. 1768 zu Win-terthur und gest. 1840 als lc. bayer. Kämmerer, Geh. Rath und Salz-handlungs-Commissair, stammte aus einem Winterthurischen Stadt-geschlechte , dessen BeinameWart" sich auf die durch Erbschafterlangte Burgstelle des unglücklichen Ritters v. Wart bei Zürichbezieht. Freiherr Johann Heinrich hinterliess zwei Söhne: dieFreiherren Jacques Heinrich, lc. bayer. Consul zu Bordeaux und Jo-hann Heinrich, geb. 1805, k. bayer. Kämmerer, Gencral-Consul undSalzhandlungs-Commissair zu Winterthur. Von ersterem entspross

Knesclike, Deutsch. Adels-Lex. IX. 8