Druckschrift 
9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
Seite
111
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__ III _

Handschriftl. Notiz. W. 11. d. Kgr. Bayern, X. 7. v. Hefner, bayerischer Adel, Tab. 63 u.S. 59. Kneschke. IV. S. 399.

Siissinilch, genannt Hörnig (Schild quergetheilt: oben in Goldein quer, mit dem Mundstück nach links gelegtes, silbernes Jagdhornund unten in Silber ein dergleichen goldenes Jagdhorn). Reichs-adelsstand. Diplom vom 29. Nov. 1776 für die Gebrüder FriedrichAlexander und Christian Gottlieb v. Süssmilch, genannt Hörnig, inKursächsischen Militärdiensten. Schon vorher, 26. Oct. 1775, warder Polnische Adel in dieFamilie gekommen. Der Beiname: v.Hör-nig ist mit dem Wappen, aber mit veränderten Farben, bei Erhebungin den Reichsadelsstand von der alten, 1760 erloschenen, schlesischenFamilie v. Hörnig, s. den Artikel: Hörnig, Hörning,01örningk, Bd.1\. S. 401 und 402, entnommen worden. Von den Empfängerndes Reichsadelsdiploms starb 1801 Christian Gottlieb v. St., gen. 11.als kursächs. Oberst u. Commandern- des Husaren-Regiments. DerStamm, welcher das Gut Krausnitz bei Ortrandt an sich gebrachthatte, blühte in vielen Sprossen fort, von denen die mehrsten in diek. sächs. Armee traten. Ernst Otto v. S., gen. H. schied 1829 alsHauptmann, Carl Friedrich v. S., gen. H. als Generalmajor 1847und Moritz Bernhard v. S., gen. Ii. 1853 aus dem activen Diensteund Moritz, Carl Loberecht und Bernhard v. S., gen. Ii. waren be-reits 1866 Hauptleute in der k. sächs. Armee.

Handschriftl. Notiz. Freih. v. Ledebur, II. S. 505 und III. S. 349. VV. B. d. SächsischenStaaten, IV. 83.

Siitzel, Siitzel v. Mergentlieini (Schild schräglinks von Schwarzund Silber getheilt, ohne Bild). Altes, erloschenes, fränkisches Aclels-geschlecht, welches seine, dem Hause Hohenlohe zu Lehn gehendenGüter an der Tauber hatte und meist zu Baibach unweit Mergentheimwohnte. Caspar Stiizel v. Mergentheim war 1543 Domherr zuWürzburg.

Zedier, 41. S. 168. Biedermann, Canton Ottenwald, Tab. 418. Salver, S. 395. Sieb-macher, II. 74; Sützel v. Mergentheim, Fränkisch. v. Mcding, II. S. 594.

Sulim, Zulmien, Zum (nach Micrael: im Schilde ein braunesThier mit einem Löwenschwanzc, im Maule ein Kleeblatt haltend,oder nach Möller in Gold ein schwarzes, springendes Pferd). Altes,auf Rügen ansehnlich begütertes Adelsgeschlecht, welches schon1389 zu Clementevitz und noch 1572 zu Fernekevitz, Grabow undGudderitz, 1580 zu Marlow und Trochcndorf und 1644 zu Ueselitzsass, dann aber auf Rügen erloschen ist.

Micrael, S. 540. IVackenroder, Altes und Neues Rügen, S. 227. Gauhe, I. S. 3145 und46. Zedier , 40. S. 1793 95. Möller''s histor. und geneal. Nachricht von dem alten adeligenGeschlecht derer v. Zaum oder Sulim, Flensburg 1775: über das Wappen S. 98. Freih. v. Ledebur,II. S. 504. Siebmacher, V. 167. v. Mcding , I. S. 687: Zuhmen, Zum, oder Suhm. v. Bohlen,das Geschlecht v. Krassow, Tab. XII. 21: Siegel von 1487.

Sulim (Schild geviert. mit Mittelschilde. Im Mittelschilde dasim vorstehenden Artikel angegebene, alte Suhm'scbe Wappen. 1 und4 in Blau ein aus Wasser emporsteigender Löwe und am oberenSchildesrande drei goldene Sterne neben einander und 2 und 3 inSilber ein Palmbaum). Dänisches Adelsgeschlecht, welches durchDiplom von 1683 vom Könige Christian V. die Anerkennung seiner