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Sudersen, auch Siiersen, Sürsen (in Silber ein halber, abgehaue-ner, rechtsgekehrter, rother Hirsch). Altes, niedersächsisches Adels-geschlecht, aus welchem zwei alte Siegel: S. Thiderici de Sudersenund S. Brunigis de Sudersen von 1315 bekannt sind. Die Familiewar mit dem Erbschenkenamte im Calenbergischen beliehen, gehörtezu den Yasallen des Bischoi's von Minden und muss wenigstens schon1614 im Mannsstamme erloschen gewesen sein, da in diesem JahreFranz v. Beden zu Beden, der die Schwester des Letzten v. Sudersenzur Hausfrau hatte, mit diesem Erbamte und dem Gute, auf welchemdasselbe haftete, belehnt war.
Gruppen, Origin. Hannov. S. 61. — Freih. v. Ledebur, II. S. 50 4. — Siebmacher , I. 185: v.Siirsen, Braunschweigisch. — v. Meding, I. S. 598: v. Sudersen, Sürsen.
Sudtliausen, früher v. Dolberg und v. Sudtliausen, genannt v.Dolberg (in Both der Ivopf und Hals eines goldenen Hirsches). ImKgr. Preussen bestätigter und erneuerter Adelsstand. Bestätigungs-diplom vom 28. Jan". 1778 für Arnold Adolph v. Sudtliausen, k. pr.Lieutenant und für die Familie desselben. — Ein zu dem Adel in derGrafschaft Mark gehörendes Adelsgeschlecht. Dasselbe war erbge-sessen 1704 zu Camen, 1765 zum Kassauer Hof in Hamm, 1768 zuGoy bei Bochum und Heidthof und noch 1778 zu Schomperneil beiCamen.
Freih. v. Ledebur, II. S. 504. — v. Steinen, Tab. 39. — W. B. d. Preuss. Monarchie, IV. 72.
Siinliueber v. Ehrenfels. Böhmischer Adelsstand. Diplom von1710 für Ferdinand Ignaz Siinhueber, Salzversilberer zu Iglau, mit:v. Ehrenfels.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.- Bd. S. 4 GG.
Siiring, Suering, Seuring (in Silber zwei ins Andreaskreuz ge-legte, blaue Morgensterne oder Streitkolben mit goldenen Griffen,an deren unterem Theile zwei goldene Sterne schweben). Altes,pommernsches Adelsgeschlecht, welches zu den Afterlehnleuten derv. Dewitz gehörte und 1583 und noch 1639 zu Daberkow unweitBegenwalde sass.
Freih. v. Ledebur, III. S. 349. — Siebmacher, V. 159. — Pommcrsches W. B. V. (51.
Süss v. Rheinhausen. Erbl. - österr. Adelsstand. Diplom von1815 für Friedrich Süss, k. k. Oberlieutenant, mit: v. Bheinhausen.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 466.
Süsskind, Freiherren ( Schild geviert, mit Mittelschilde. Mittel-schild durch eine Spitze in drei Theile getheilt: 1 und 2, rechts undlinks, in Gold ein grüner Berg mit einem grünen Strauche von achtBlättern u. 3 (in der Spitze) in Both ein silberner Zinnenthurm. 1 u. 4in Schwarz ein goldener Querbalken, oben und unten begleitet vondrei neben einander stehenden, silbernen Wecken und 2 und 3 aufeiner geflügelten, blauen Kugel die Glücksgöttin). Freiherrnstanddes Kgr. Bayern. Diplom vom 18. Febr. 1821 für Johann GöttliebSüsskind, Banquier und Stubenmeister zu Augsburg. Derselbe hattedie Güter Schwendi, Bedungen, Dennenlohe u. s. w. erworben unddie zahlreiche Kachkommenschaft ist in Bayern bedienstet und reichbegütert.