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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
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liess fünf Kinder, von welchen Ludwig Christian v. St., geb. 1743,später die Stelle eines Fürstl. Sachs. -Weimarschen Kammerjunkersund Oberstforstmeisters bekleidete, sich mit Margaretha Magdalenav. Hayn vermählte, 1794 aber zu Allstedt ohne Nachkommen starb.

H'örschelmann, Gcneal. Adelshistorie, I. S. 13944 und Desselben Sammlung zuverl. Stamm- u.Ahnentafeln, S. (52. N. geneal. Handbuch, 1777. S. 376 und 1778, S. 388. Freih. v. Ledebur,IT. S. 500. Siebmacher, III. 49: v. Stubenvoll, Oesterreichisch und III. 55. Kneschhe , IV. S.397 und 98.

Stuber, Ritter (in Silber ein blauer Querbalken mit zwei gegensich gekehrten Halbmonden mit Gesichte). Kur-Pfalzischer Ritter-und Adelsstand. Diplom vom 27. Juli 1792 für Joseph Ignaz Stuber,Fürstl. Freisings. Hof- und Bücher-Censur-Rath. Derselbe einSohn des Joseph Damian Stuber, kurbayer. Baudirectorial-Raths inder Oberpfalz wurde als k. bayer. Appellationsgerichts-Rath inMünchen in die Adelsmatrikel des Kgr. Bayern eingetragen.

v. Lang, S. 5(57. W. 13. d. Kgr. Bayern, IX. 3.

Studnitz (in Blau ein goldener, oben und unten viermal gleich-seitig gezinnter Balken). Altes, ursprünglich aus Mähren stammen-des Ädelsgeschlecht, dessen Stammhaus Bistritz, welches später andie Ziernstiens, Würben und Mittrowski kam, unweit Prerau, vierStunden von Olmütz, liegt. Dasselbe kam zeitig nach Schlesien,später auch ein Zweig a. d. H. Bistritz in das Gothaische und in derzweiten Hälfte des 18. Jahrb. war eine Linie auch in Ostpreussen zuNadrau unweit Osterode begütert. In Schlesien erwarb die FamilieSchottendorf bßi Troppau, Jeroltschütz unweit Creuzburg, Woitsdorf,Schönau, Mühlwitz, Girnsdorf und Weigelsdorf bei Oels, Gross-Peter-witz bei Trebnitz, Kattern unweit Breslau, Schmitzdorf bei Nimptschu, s. w. König Wenzel III. von Böhmen schlug 1306 drei BrüderStudnitz zu Rittern, zu welchen der von Sinapius angeführte Bene-dictus v. Studnitz gehörte. In die Gegend von Oels kam die Familie,als sich 1499 Georg v. St. mit der Erbtochter des v. Strachwitz aufJeroltschütz vermählte. Derselbe wurde dadurch der Stifter derLinien Studnitz-Jeroltschütz und St.-Simmenau, welche später inmehrere Häuser, namentlich in die Häuser Kritschen und Gr.-Peter-witz zerfiel. Aus dem letzteren Hause stammte Hans v. St., geb.1592, später herz. Miinsterberg-Oelsischer Regierungsrath, welcherdurch weite Reisen und Gefangenschaft unter den Saracenen bekanntgeworden war. Aus seiner zweiten Ehe mit Anna Maria v. Gfughatte er zwei Töchter, von denen die jüngere, Anna Maria, zuersteinen Grf. v. Colonna und nach dessen Tode den Standesherrn aufMilitsch Grafen v. Malzahn heirathete. In Thüringen und zwar imGothaischen breitete sich ein Ast der Familie aus dem Hause Bistritzaus, auch war eine Linie der v. Studnitz aus Mähren nach Italien ge-kommen, wo im Herzogthume Friaul ein Comte Studnitzo, Welcherdas Studnitzsche Wappen führte, ansässig war. Der Stamm inSchlesien blühte dauernd fort und mehrere Sprossen desselben stan-den in der k. preuss. Armee. Ein Oberst v. St., früher im Dragoner-Regimente v. Voss, war zuletzt um 1809 Inspector der Cavalerie in

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