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Schlesien und lebte dann in Ruhestände zu Schlegel im GlatzischenMehrere Söhne desselben traten 'in die Armee und der Aelteste war1839 Major im Ingenieur-Corps und Commandern* der Garde-Pionier-Abtheilung. Um dieselbe Zeit und nach 185(1 war Schmitzdorf un-weit Kimptsch in der Hand der Familie und gehörte dem Landrathedes Kr. Kimptsch und Ländschafts-Director Carl Ferdinand Max.Bernhard v. Studnitz. Ein Bruder desselben starb 1836 als Majorim 1. Garde-Reg. und ein anderer Bruder, Capitain im genannten Re-gimente, war mit einer Tochter des Staatsministers v. Ladenbergvermählt. Auch standen Glieder der Familie um 1840 in k. preuss.Civildiensten: ein v. Studnitz war Land- und Stadtgerichts-Rath inBreslau und ein Anderer Rendant beim Hauptsteiier-Amte in Görlitz.
. Sinapivs, I. S. 957—64 u. II, S. 1047. — Gauhe, I. S, 249*2 u. 93. — Zedier, 40. S. 1265—01.— Pfeifer, Schauplatz d. mUhrisclien Adels, S. 215. — Hörschelmann, Sammlung von Stamm- undAhnentafeln. S. 63. — N. Pr. A.-L. V. -Ml und 12. — Fr ei h. v. Ledebur, II. S. 501. — Siebmacher.I. 57: v. Studnitz, Schlesisch. v. Mcding, III. S. 650 und 51.
Stiibel. Böhmischer Adelsstand. Diplom vom 1. Oct, 1700 fürGottfried und Heinrich und Rudolph Stiibel.
v. Hellbach, II. S. 553 und 54.
Stücker v. AVayerhof, auch Ritter. Erbl.-österr. Adels- undRitterstand. Adelsdiplom, von 1810 für Ferdinand Stücker, Ober-Lieutenant im k. k. Ühlanen-Regimente Fürst Schwarzenberg, mit:v. AVayerhof u. Ritterdiplom von 1812 für Denselben als k. k. Major.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 213 und 465.
Stiickradt, Stuckradt (in Silber die linke Hälfte eines rothenMühlrades). Altes, hessisches Adelsgeschlecht, aus welchem nochin neuester Zeit ein Zweig bei Cassel begütert war. Die Familie kam•nach Ostpreussen und brachte mehrere Güter an sich: noch 1788 ge-hörte Sonnenstuhl unweit Heiligenbeil dem Geschlechte. — MehrereSprossen desselben traten in die k. preuss. Armee. Ein Oberst v.Stiickradt starb 1804 als Commandern* des 3. Musketierbataillons desRegiments v. Katzmer zu Graudenz; um 1837 commandirte einOberst v. Stückradt das 3. Bataillon vom 1. Landwehr-Regimente zuTilsit und ein v. St., früher im Dragoner-Regimente v. AVobeser,war um die genannte Zeit Landrath des Kr. AA T eissenfels.
N. Pr. A.-L. V. S. 261. — Freih. v. Ledebur, II. S. 501 und III. S. 348.
Stiilpnagel (in Silber ein rothes AVagenrad). Altes, märkischesAdelsgeschlecht, welches in der Uckermark, in der Mark Branden-burg, in der Altmark u. in Pommern begütert wurde. In der Ucker-mark sind Taschenberg, AA r ismar, Grünberg u. s. w. unweit Prenzlowalte Besitzungen der Familie, in der Mark Brandenburg erwarb die-selbe Bandelow, Blumenhagen u. s. w., in der Altmark Falkenbergund Seehausen * bei Osterburg und in Pommern Stolzenberg unweitRandow und Teninitz bei Saatzig. — Der Stamm blühte fort. Einv. Stülpnagel auf Falkenberg und Seehausen starb 1809 als Deich-hauptinann ; AVolf Carl Otto Leopold v. St. blieb 1813 als Rittmeisterin der Keumärkischen Landwehr bei Trebbin; um 1837 war F. v. St.