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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
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Johann Conrad Freih. v. St. starb 1742 als k. preuss. Geh. Staatsrathund Staatsminister, Ober-Präsident der Regierung im Ilerzogth. Cleve,wie auch Curator der Universität Duisburg und Conrad Freih. v. St.,Herr auf Castrop, Dorneburg, Gosewinkel und Striinckede in West-phalen und auf Krudenburg unweit Dienslaken im Rheinlande, schloss1777 den Mannsstamm des alten Geschlechts.

Hcanelmann, Op. gencal. I. S. 760. Dithmar, von den Hei renmeistern, 8.7. Nr. 13. Lauft,geneal. Nachr. 55. Stück, S. 640. GauJie, II. S. 2435. Zedier , 40. S. 1089. N. Pr. A.-L. IV.S. 250 und 51. Freih v. Ledebur, II. S. 499. v. Meeting, III. S. 649 und 50.

Strutzky, Strytzky, Freiherren (in Blau ein Mann in langer,gelber, polnischer Kleidung, der eine Hellebarde über der Schulterträgt. Altes, polnisches, nach Schlesien, wo dasselbe den freiherr-lichen Character führte, gekommenes Adelsgeschlecht, aus welchemDionysius Freih. v. Strutzky 1499 Landeshauptmann des Fürsten-thums Glogau war.

iAicae Schlesische Chronik, S. 1035. Sinapius, II. S. 464. Gauhe, I. 8. 2485 und 86.Zedier, 40. S. 1094. Freih. v. Ledebur, II. 8. 499 N und 500. Siebmacher, V. 73."

Struve ( in Silber ein rother Querbalken, begleitet von drei, 2und 1, goldenen Rosen). Russischer Adelsstand. Der k. russischeStaatsrath und Geschäftsbetraute.bei der Eeichsversammlung zu Re-gensburg Anton Sebastian v. Struve brachte, vermöge der Euss. kais.Adelsordnung von 1785, den Russischen Erbadel in seine Familie.Die Kachkommenschaft desselben bestand aus l'iinf Söhnen, welchebei dem Departemente der auswärtigen Geschäfte und bei Gesandt-schaften des Russisch-kaiserlichen Hofes angestellt wurden. Einaus dem Magdeburgischen stammendes Geschlecht, welches schonim IG., 17. und 18. Jahrhunderte mehrere Sprossen hervorbrachte,welche in allen Theilen der Rechtsgelehrsamkeit, in der Geschichteund in der Heilkunde zu bedeutendem Rufe kamen. Zu diesemStamme gehörte auch Carl Ernst Hieronymus Struve, Stadt-Directorzu Prenzlow "welcher 1803 das Sabinen-Kloster daselbst u. Antheilean den Gütern Röpersdorf, Ellingen, Klinokow und Basedow besass.

N. Pr. A.-L. 1Y. S. 251. Freih. v. Ledebur, II. 8. 500. Suppl. zu Siebm. W- 1»., VII. 15. Tyraff, I. 14 und Sicbenkees, S. 81 und 82.

Stryk , Strycke ( in mit zwei goldenen Sternen belegtem Blausteigt eine rothe Spitze auf, in welcher ein von zwei Schlangen um-wundener, silberner Stab aufgerichtet ist). Böhmischer Adelsstand.Diplom vom 15. März 1717 für Friedrich Stryk (Stryke), Fürst!.Oels-Berustaedtschen Regierungs - Rath und Canzlei-Director. Der-selbe, gest. 1719, war ein jüngerer Bruder des zu seiner Zeit so be-rühmten 1710 verstorbenen Juristen D. Samuel Stryk, kurbrandenb.-preussisclien Geh. Raths, kaiserl. Pfalzgrafens u. Präses der Juristen-Facultät zu Halle.

Freih. v. Ledebur, II. S. 464: v. Stryke. Freih. v. Ledebur, 11. S. 500.

Strzela, Strzela v. Rockitz und Ottmuth (in Silber ein rotherPfahl). Altes, aus Böhmen und Mähren nach Schlesien gekommenesAdelsgeschlecht, welches 28. Sept. 1618 seiner Verdienste wegenunter den Ilerrenstand in Böhmen aufgenommen wurde. Dasselbe