ritterschaftlichen Adel der Calenbergschen und Hoyaischen Land-schaft in Hannover einverleibt. Von den Sprossen des Stammestraten Mehrere in die hannov. Armee.
Strube, Recht!. Bedenken, cur. Spangenberg-. Hannov. 1827. I. S. XXI. und XXII. — Freih.v. d. Knesebeck, S. 277. — Freih. v. Ledebur, II. S. 499. — Hannov. W. B. E. 8. und S. 14. —v. Hefner, hannov. Adel, Tab. 32. — Kneschke, II. S. 430 und 31.
Strudel, Freiherren, Reichsfreiherrnstand. Diplom von 1707für Paul Strudel, Ingenieur und k. k. Bildhauer und für den Bruderdesselben, Dominik Strudel, Ingenieur.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 105 und 100.
Strudel v, Strudendorf, Freiherren. Reichsfreiherrnstand. Diplomvon 1701 für Peter Strudel, Präfect der k. k. Academie der Künstein Wien und k. k. Truchsess, mit: v. Strudendorf.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 105.
Struensee (in Silber ein dreimastiges Schiff, mit der Danebrogs-i'ahne, auf der See). Dänischer Adelsstand, im Kgr. Preussen bestä-tigt und Adelsstand des Kgr. Preussen. Dänisches Adelsdiplom von
1788 für Carl August Struensee, k. preuss. Geh. Ober-Finanzrath,mit dem Prädicate: v. Carlsbach, im Kgr. Preussen bestätigt 1. März
1789 und Preussische Adelsdiplome vom 26. Dec. 1808 für GotthilfChristoph Struensee, Banco-Director zu Elbing und vom 4. März 1820für den k. preuss. Polizei-Präsidenten Struensee zu Cöln. — CarlAugust v. Struensee-Carlsbach, geb. 1785 — älterer Sohn des Ober-Predigers Struensee zu Hallte und Bruder des unglücklichen k. däni-schen Staats-Ministerg Johann Friedrich v. Struensee,'geb. 1787 undhingerichtet 28. April 1772, welcher als k. dän. Geh. Staats-Secretairdurch Diplom vom 80. Sept. 1771 in den dänischen Grafenstand er-hoben worden war — wurde Geh. Rath u. 1791 Geh. Staatsminister,als welcher er 1804 starb. Seine Gemahlin war Caroline ElisabethMüller, Tochter eines Gutsbesitzers in Schlesien. — Der Minister v.St.-C. besass im Brandenburgischen das Gut Matschdorf unweit Stern-berg, auch hatte die Familie in Westpreussen Alt- und Heu-Schön-walde unweit Elbing auf einige Zeit an sich gebracht.
Balthasar Münter, Bekehrungsgeschichte des Grafen Struensee, Copenhagen, 1773. — Dr. JensKragh ITöst, der dänische Geh. Cabinetsminister Graf Johann Friedlich Struensee und sein Ministe-rium, Copenhagen, 1820 und 27, 2 Bde. — v. Hellbach, II. S. 551. — N. Pr. A.-L. IV. S. 250. —Freih. v. Ledebur, II. S. 499. — W. B. d. Preuss. Monarchie, IV. 72.
Striinckede, Strunckede, auch Freiherren (Schild quergetheilt:oben in Gold ein aufwachsender, rother Löwe und unten in Gründrei, 2 und 1, silberne Rosen). Reichsfreiherrnstand. Diplom vom18. Oct. 1686 für Conrad v. Strunckede. Altes, westphälisches,schon im 12. und 13. Jahrh. begütertes Adelsgeschlecht aus dem derFamilie bereits 1142 zugestandenen Rittersitze Striinckede unweitBochum, welches in der Grafschaft Mark und im Rheinlande im Laufeder Zeit ansehnlich begütert wurde und welches noch in die zweiteHälfte des 18. Jahrhunderts hinein blühte. —• Sigismund Freih. v.Strunckede und Herr auf Dorneburg, k. preuss. Capitain, wurde 1731Johanniter-Ordens-Ritter und designirter Commendator zu Lietzen;