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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
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Familie nicht nachtheilig 1 sein konnte, fand dieselbe doch für erfor-derlich, eine kaiserliche Adels-Erneuerung sich, wie angegeben, er-teilen zu lassen.

Handschriftliche Notizen. Rehtmeier, Braunschw .- Lüneburg. Chronik, S. 1780. v. Hellbach,II. S. 550. Friedrich Carl Baron v. Strombeck, Klarstellungen aus meinem Leben und meinerZeit. Braunschweig, 1S33, 2 Bde., Neue Auflage, 1836. N. Pr. A.-L. IV. S. 249 und 50. Freih.v. d. Knesebeck, S. 277. Freih. v. Ledebur , II. S. 498. Hannov. W. IL D. 3 und S. 14.v. Heßler, hannov. Adel, Tab. 31.

Stromberg, Stromberg, genannt Stromburg (im silbernen Schil-desfusse zwei blaue, querströmende Bäche und darüber in Silber aufvier rothen Bergen ein schreitender, rother Löwe). Altes, Münster-sches Ministerial-Geschlecht, welches sich nach derselben BurgStromberg unweit Beckum nannte, welche der Sitz der zu dem höhe-ren Adel gehörigen Burggrafen v. Stromberg war und noch 1379 inder Nähe der Burg im Kirchspiel Alen begütert auftritt. Später kamdie Familie in Curland vor, von wo sie sich nach Ostpreussen begabund zu Prasnicken bei Königsberg und Sausgarten unweit Pr. Eulausass. Sprossen des Stammes standen noch in der zweiten Hälfte des18. Jabrh. in der k. preuss. Armee und Casimir Wilhelm v. Strom-berg, dessen Vater preussischer Offieier gewesen, starb 1773 als Lieu-tenant im nachmaligen Regimente v. Schöning.

Freih. v. Ledebur, II. S. 498. Neimbts Curländ. W. B. Tab. 39. 1

Stromer, Stromer v. Reichenbach, auch Freiherren (in Roth eingestürzter, silberner Triangel, dessen Spitzen mit halben, silbernenLilien besteckt sind). Im Ivönigr. Bayern bestätigter Freiherrnstand.Bestätigungsdiplom vom 3. Juni 1820 für Christoph Friedrich Stro-mer v. Reichenbach, quiescirten Pfleger zu Altdorf und für den Bru-der und Vetter und für die Base desselben. Altes, n ürnberg er,adeliges Patriciergeschlecht, welches das Rittergut Grünsberg beiAltdorf an sich gebracht hatte. Dasselbe soll anfangs Reichenbachgeheissen und zu Kammerstein gewohnt haben, als aber Gerhard v.Reichenbach 1205 durch Verheirathung in das Geschlecht der Wald-stromer gekommen, hat derselbe den Namen Stromer, oder Stromayerangenommen. Ulrich Stromer war des Kaisers Maximilian I. Kriegs-rath und Hauptmann in Flandern. Das oben erwähnte Erneue-rungsdiplom des der Familie zustehenden Freiherrnstandes wurdeauf Grund der Vorlegung glaubwürdiger Urkunden ausgefertigt.Nach Anlegung der Adelsmatrikel des Kgr. Bayern wurden in die-selbe eingetragen: Christoph Friedrich Edler Stromer v.Reichenbach,geb. 1747, quiesc. Pfleger zu Alfdorf, mit dem Bruder desselben:Johann Sigmund Jacob Carl Edlen Str. v. R., geb. 1758, quiesc. Se-nator in Nürnberg und mit dem Vetter: Christoph Friedrich EdlenStr. v. R., geb. 1 763, quiesc. Unter-Gerichts-Assessor in Nürnberg.Die Genannten waren die Empfänger des oben angeführten Erneue-rungsdiploms des der Familie zustehenden Freiherrnstandes von 1821 >.

Biedermann, Nürnberger Patriciat, Tab. 858 74 und Desselben. Canton Ottenwald, Supplem.N. geneal. Handb. 1777. S. 336 und 1778. S. 386. Gliron. d. R.-St. Nürnberg, S. 339 und 40 undS. 293 und 94. J. K. S. Kiefhaber, chronolog. Vefzeichn. der Herren v. Stromer, welche seitdem 13. Jahrh. in der R.-St. Nürnberg bis auf gegenwärtige Zeit zu Rath gingen. 1787. Geneal.Handb. der Raths- und Geriehtsfähigcn Familien der ehemaligen Reichsstadt Nürnberg. Dritte Fort-