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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
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Strohwald. Mindensches Adelsgeschlecht, welches den nach-maligen Vinckschen Hof in Lübbecke und eine Mühle daselbst besass. Bernd Strohwald kommt 1572 als Hauptmann und Deputirter derMindensehen Ritterschaft vor. Das Geschlecht ist im Mannsstamme9. Mai 1G48 mit Balthasar Heinrich Strohwald, adeligen Bürgermei-ster in Lübbecke, erloschen.

Freih. v. Ledebur, II. S. 498 und III. S. 348.

Stroltz, Ritter. Böhmischer Ritterstand. Diplom von 1731für Johann Christian Stroltz, königlichen Fiscus in Böhmen.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 213.

Strombeck, ancli Freiherren (in Roth ein silberner, (piergezo-gener Strom). Erneuerter und bestätigter Reichsadels- und Frei-herrnstand des Jvgr. Westphalen. Adels-Erneuerungs - und Bestäti-gungsdiplom vom 25. Nov. 1800 für Christoph Georg v. Strombergzu Braunschweig, Herrn auf Gross-Sisbeck und Gross-Twülpstedt undAusdehnung des eben angeführten Adels-Erneuerungs-Diploms vomI.Juli 1802 für Heinrich Conrad Balthasar v. Strombeck (gest. 1806),h. braunschw. Lieutenant, Ernst Johann Heinrich v. St. (gest. 1840)und Johann Wilhelm v. St. (gest. 1825), h. braunschw. Amtsrath undfür die Nachkommen derselben und Freiherrndiplom vom 22. Sept.1812 für die Gebrüder Friedrich Carl v. Strombeck (geb. 1771 undgest. nach 1837), k. westphäl. Staatsrath (später Fürstl. LippeschenGeh. Rath und h. braunschw. Ober-Appellations- Gerichts-Rath zuWolfenbüttel) und für Friedrich Heinrich v. Strombeck (geb. 1773und gest. 1831), k. westphäl. ersten Tribunalrichter in Celle (späterk. preüss. Geh. Justiz - u. Ober-Landes-Gerichts-Rath zu Halberstadt).Beide waren Gelehrte im vollen Sinne des Worts. Ersterer gehörtezu den vielseitigsten u. fruchtbarsten deutschen Schriftstellern seinerZeit und Letzterer zeichnete sich durch mehrere practisch-juristischeWerke auf das Vortheilhafteste aus. Der Stamm blühte fort und1856 stand ein Rittmeister Freih. v. St. im 10. k. preuss. HusarenRegimentc und ein Rittmeister Freih. v. St. im Garde-Husaren-Regi-mente. Dieselben besassen im Braunschweigischen das Gut Twülp-stedt. - Die Familie v. Strombeck schrieb sich vor dem 16. Jahrh.v. Ströbke oder Strobecke und stammt ursprünglich aus dem ehema-ligen Hochstifte Halberstadt, in welchem ihre iHfnptbesitzungcn indem Dorfe Strobeck und in der Gegend, wo jetzt noch das Geschlechtbegütert ist, gelegen haben mögen. Schon im 13. Jahrh. erlangtedie Familie das Patriciat der damals von den Landesfürsten unab-hängigen Stadt Braunschweig, wo Egeling v. Stromberg, der Stamm-vater aller späteren v. Stromberg, schon 1302 Bürgermeister war.Seit dieser Zeit, bis zu welcher der Stammbaum ununterbrochen fort-geführt ist, lebten die Glieder der Familie in Braunschweig im Be-sitze der mit dem Pati'iciate verbundenen höchsten Magistraturenund brachten ansehnliche Güter im H. Braunschweig-Wolfenbütte],im Lüneburgischen , Calenbergischen, Hildesheimischen und Halber-städtischen an sich. Obwohl das erwähnte Patriciat dem Adel der