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Wurttemb. Oberst. — Letzterer starb ebne Nachkommen 1735 alsSchwäbischer Kreis- und herz, wurttemb. Generalmajor, Chef einesInfanterie - Regiments und Obervogt zu Heydenheim und Heubachund später, 1768, starb, ebenfalls ohne Nachkommen, Leopold Chri-stian Wilhelm v. der Streithorst, Markgräfl. Brandenb. - Onolzbach.Geh. Rath, Oberster und Oberamtmann zu Burgthann. Beide waren,so viel bekannt, die letzten männlichen Sprossen des alten Stammes
Pfeffinger, IIT. S. 285. — O'auhe , I. S. 2482 u. 83. — Zedier, 40. S. 810 u. IC. — Manecke,
Beschr. d. Fürstenth. Lüneburg-, II. 8. 278 (13). — Freih. v. Ledebur, II. S. 497. — Siebmacher,I. 182: v. Stieithorst, Braunsclrvveigisch. — v. Meding, III. S. G49. — Tyroff, I. 74 und SiebenJcees, ^I. S. 2G und 27. — Neimbt, Curliindischeß W. 13. Tab. 39.
Streitwitz (in Silber der Kopf u. Hals eines Kameels von natür-licher Farbe, oder eines Drachen). Altes, thüringisches, später insMeissensche und Brandeuburgische gekommenes Adelsgeschlecht.Dasselbe sass 1560 zu Rembdendorf im Reussischen und zu Lagarth,1650 zu Obhausen unweit Querfurth und noch 1780 zu Gross-Jenabei Weissenlels und zu Mohsen unweit Züllichau.
Freih. v. Ledebur, IT. S. 497 und III. S. 348
Strele, v, Strele zu Lebenberg und Stralenberg. Erbl.-österr.Adelsstand. Diplom von 1780 für Joseph Carl Strele, Schützenhaupt-mann und Umgeld-Einnehmer zu Ehrenberg in Tirol, mit: v. Strelezu Lebenberg und Stralenburg.
Megerle v. Mühlfeld , S. 148.
Stremler (Schild schräglinks getheilt: oben, rechts, in Blau eingoldener Vollmond, umgeben von sieben •g'oldenen Sternen und unten,links, ein fliegender, silberner Adler, in den Klauen ein goldenesFüllhorn haltend). Adelsstand des Grossherzogthums Warschau.Diplom vom Könige Friedrich August I. von Sachsen als Grossherzogzu Warschau von 1812 für Peter Stremler, Negociariten zu Posen.
Freih. v. Ledebur, II. S. 497.
Stremnitzer v. Stremnitzberg, Ritter. Erbl.-österr. Ritterstand.Diplom von 1766 für Maximilian Franz Xaver Stremnitzer v. Strem-nitzberg, Pachter der Herrschaft Luttenberg und Malleck in Steier-mark. Derselbe aus einer steiermärkischen Familie stammend, welchedas Haus am Bacher und das Gut Rogens an sich gebracht, hatte mitdem Prädicate: v. Stremnitzberg 1763 den erbl.-österr. Adelsstanderlangt. Zu diesem Stamme gehörte auch Johann Anton Edler v.Stremnitzberg-Terglauschnigg, welcher 1794 in den erbl.-österr. Rit-terstand versetzt worden war.
Megerle v. Miihl/eld, S. 148. Erg.-Bd. S. 4C4. — Schmutz, IV. S. 114.
Strempel (in Silber ein schräglinker, blauer Balken, und vordemselben ein laufender, natürlicher Hirsch). Ein in neuer Zeit zudem in Schlesien begüterten Adel zählendes Geschlecht. Dasselbesass 1817 in Schlesien zu Fürstenau, Wallwitz und Nieder-Zecklau,sämmtlich bei Freistadt.
Freih. v. Ledebur, II. S. 497.
Streng (Schild durch einen rothen Balken quergetheilt: obenin Gold ein schwebender, geharnischter Arm, in der Hand ein