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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
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Adelsgeschlecht, welches bereits 1417 und noch 1578 zu Simbsdorfunweit Bolkenhain sass, angeblich dasselbe Gesclilecht, welches auchin Tirol vorkam. Hermann Streit war um 1330 ein vornehmer Ca-valier unter Herzog Bolko zu Pürstenberg und Lucas Streit wird1417 so wie Friedrich Streit zu Simsdorf in Landesfürstlichen Briefennoch 1578 genannt.

Sinapius, 1. S. 95G. Garthe, II. S. 1118. Freih. v. Ledebur, II. S. 497. Siebmacher,II. 40: v. Streit, Schlesisch.

Streit, Streitt, v. Immendingen, auch Freiherren (Schild geviert:1 und 4 von Gold und Boll) schriigrechts getheilt: die obere, goldeneAbtheilung ist mit einer rothen, golden besamten Rose belegt, dieuntere, rothe aber leer und 2 und 3 in Blau ein einwärts gekehrter,gekrönter, goldener Greif). Durch Lehenbriefe und Patente deralten Französischen Regierung erprobter Freiherrnstand. Altes,breisgauisches Rittergeschlecht, welches später unter FranzösischerHoheit im Elsass blühte. - Der Sitz Immcndingen (Imendingen)war schon 1615 an das Geschlecht Reischach übergegangen.Räch Anlegung der Adelsmatrikel des Ivrg. Bayern wurde in dieFreiherrnclasse derselben eingetragen: Anton Heinrich Freih. Streittv. Imendingen, geb. 1748, k. bayer. Kammerer und General-Major.

v. Lang, S. 24G. W. B. des Kgr. Bayern, IV. 21 und v. Wölckein, Abth. 4. S. 49 und 50.

Streit v. Streitburg. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von 1791lür Stephan Streit, k. k. Hauptmann bei dem Warasdiner St. GeorgerInfantei'ie-Regimente, mit: v. Streitburg.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 4G3.

Streitberg (Schild geviert: 1 und 4 in Roth eine, mit der Spitzerechts gekehrte, aufrecht gestellte Heppe mit goldenem Stiele und 2u. 3 in Gold ein rechts gekehrter, doppelt geschweifter, blauer Löwe).Eins der ältesten und angesehensten fränkischen Adelsgeschlechter,dessen gleichnamiges StammschlosSj auf einem hohen Berge unweitEbermannstadt, später von einem Fürstl. Bayreuthseben Oberamtmann,bewohnt wurde. Der Stamm, aus welchem um die Mitte des 15.Jahrb. Johann Streitberg Bischof zu Regensburg war, soll schon um1197 geblüht haben. Von der Linie zu Burggeub, welche noch zu-letzt vorkam, nennt Gauhe mehrere Sprossen. Von Dietrich v. St.auf Burggeub, der freien Reichsritterschaft in Franken Hauptmann,stammten zwei Söhne: Card und Hectof. Von Carl v. St. auf Veill-brunn, Gallendorf, Sachsengrün, Ebnath, Hermannsdorf u. s. w., im30jährigen Kriege kursächs. Oberst und später markgr. brandenb.Lehnsgerichts-Assessor und des Hauses und der Herrschaft RotenbergGanerben, entspross Siegmund v. St., der freien Reichsritterschaftin Franken Rath, welcher 1685 seinen Zweig schloss, Hector v. St.aber, Herr auf Burggeub, kaiserl. Oberstlieutenant, des K. Landge-richts vom Burggrafenthum Nürnberg Präsident, kurbayer. Rath undAmtshauptmann zu Neustadt, hinterliess einen Sohn: Hans Wilhelmv. St., Herrn auf Strösendorff, Burggeub, Veillbrunn, Sachsengrün,Hartmansreuth, Gatten, Daschen und Oberndorff, welcher als ältester