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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
Seite
72
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gütert gewordenes Adelsgeschlecht, welches in der zweiten Hälftedes 18 Jahrh. unweit Sensburg zu Pillaken und Rosoggen und un-weit Liick zu Przitullen und Rosengallen sass und noch 1820 zuZanderborken bei Friedland begütert war. Ein Major v. Straelaustand 1856 bei der k. preuss.Landgensdarmerie zu Krotoczyn.

Freih. v. Ledebur, II. S. G94.

Straff v. Glücksfeld. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom v. 1818für Joseph Straff, k. k. Hauptmann, mit: v. Glücksfeld.

Megerle v. Muhlfeld, Erg.-Bd. S. 463.

Stralen (in Gold drei ins Schächerkreuz gestellte, blaue Pfeil-spitzen u. über denselben ein rother Halbmond). Altes, ethnischesPatriciergeschlecht, welches vom 14. bis 17. Jahrhunderte und späterin Antwerpen blühte.

Fahne , I. S. 420. Freih. v. Ledebur, II. S. 494.

Stralendorf, Stralilenberg, Stralberger, Strolberger (in Goldein rother Querbalken, welcher oben mit zwei schwarzen Pfeilspitzenbesetzt ist, während eine dritte am Fussrande des Schildes steht).Altes, rheinländisches, zwischen 1277 bis 1691 vorgekommenesAdelsgeschlecht, welches auch zu den Putridem der Stadt Frankfurta. M. gehörte. Eberhard Herr vonStralenberg wurde 1291 in Zwie-spalt zum Bischof von Worms erwählt, musste aber seinem Gegnerweichen. \ r on seines Bruders, Conrad's, Söhnen, von welchen diebeiden Ersteren in Gold einen rothenStrahl" führten, war derdritte, Renneward St., Ritter, welcher mit seinem Sohne, Seyfried,das Schloss Stralenberg -mit mehreren Gütern und Dörfern 1347 ver-kaufte. Seylried's Nachkommen führten, weil sie sich als eine jün-gere Linie an Gütern verringert sahen, das oben beschriebene Wap-pen mit dem Balken und den Pfeilspitzen. Seyi'rieds ältester Sohn,Hertwig, dessen Kinder ohne Erben starben, wandte sich nachFrankfurt a. M. und des jüngsten Sohnes, Weitz, Nachkommen, wur-den bald v., bald zu Stralenberg, auch Strolberger, insgemein aberStralberger genannt. Das Geschlecht ist später in männlicherLinie mit Hans Heinrich v. St., der 30. August 1636 im viertenLebensjahre starb, in weiblicher Linie aber mit dessen Schwester,Anna Margaretha v. St., Mutter des um Genealogie und Heraldik sohochverdienten J. AI. Humbracht, welche sich 1650 mit Adolph ErnstHumbracht vermählt hatte, 29. Jan. 1691 erloschen.

Humbracht, Tab. 265. Gauhe, I. S. 2477 und 78. Zedier, 40. S. 645. Siebmacher, 1.210; Die Stralnberger, Frankf. a. M. Adelige Patricier; Varianten: II. 102: v. St. Rheinläirdisch undIII. 178: Schweizerisch. v. Meding, III. S. 64749.

Stralendorf, Strahlendorf (Schild der Länge nach getheilt:rechts in Blau drei über einander schrägrechts in die Höhe gehende,silberne Pfeile mit schwarzen Eisen und Widerhaken und schwarzemGefieder und links in Silber an der Theilungslinie ein halbes, rothesRad, oder auch rechts in Silber zwei übereinander gestellte, goldene,sechsspeichige Räder und links in Blau die drei Pfeile). Altes,meklenburg. Adelsgeschlecht, welches zeitig in den Aemtern Grevis-