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geb. 1822 — Sülm des 1851 verstorbenen Freih. Anton aus der Ehemit Julie v. Bismark, geb. 1803 — Majoratsherr auf Gross- undKlein-Weigelsdorf', Bruschewitz und Bamisohau in Schlesien, verm.1854 mit Luise v. Bockelberg, geb. 1833, aus welcher Ehe fünfTöchter, stammen. Der Bruder des Freih. Mauritz ist: Freih. Bichard,geb. 1835, k. preuss. Appell.-Gerichts-Referendar. — Vom Bruderdes'Freih. Anton, dem Freiherrn Ferdinand Felix, stammt eine zahl-reiche Nachkommenschaft. Der ältere Sohn des Letzteren, Freih.Ferdinand, ist Herr auf Gross-Woitsdorf im Kr. Poln. Wartenbergund seit 1853 verm. mit Hedwig Grf. Strächwitz-Sustky-Gr. Zaucheund Kamminietz, gesell. Grf. v. Areo, geb. 1828. — Haupt der jün-geren, l'reili. Linie ist: Fedor Freih. v. Strachwitz und Gross-Zauch'e-Jastrzeb, geb. 1812 — Sohn des 1838 verstorbenen Freih. LouisMauritz, k. preuss. Kammerherrn und herzog], anhalt-cöthensch. Hof-marschall und Kammerherrn, aus der Ehe mit Theresia v. Biedau(Bidau) — Herr auf Ober- und Mittel-Jastrzeb und Czisonsko, herz.Anhaltscher Hof-Stallmeister und Kammerherr, vermählt 1839 mitFranzisca v. Davier a. d. II. Keeken in Anhalt.
Lucae Schles. Merkwiirdigk. S. 1854 und 55. — Sinapius, I. S. 954 und IT. S. 1039 und Des-selben Olsnograph. I. S. 730—50 und 883. — Gauhe, I. S. 2473 und 74. — Zedier, 40. S. 475. —Megcrle v. Mühlfeld, Erg.-Dd. 8. 105. — N. Pr. A.-L. IV. S. 245 — 48. — D. Grafcnh. der Gegen-wart, 11. 8. 528 — 31. — Freih. v. Ledebur, TT. 8. 493 und 94. — Geneal. Taschenb. der gräfl.ITiiuser, 180T. S. 868 — 75 u. ff. und liistor. Handbuch zu Demselben, S. 961. — Geneal. Taschenb.d. freih. Häuser, 1855. 8. 604—606, 1857. S. 747 und 48, 1864. S. 83! und 32 und 1866. — Sieb-macher, 1.^53: v. Straclnvitz, Schlesisch. — Tyrojf, IT. 248; F. H. v. St. — W. B. d. Preuss. Mo-narchie, II. 4: Gr. v. St.
Stracka, Stracka v. Nedabilitz, Freiherren und Grafen. Böh-mischer alter Freiherrn- und Grafenstand. Freiherrndiplome von1721 für Johann Carl Stracka v. Nedabilitz und für die Mutter des-selben, Francisca Sylvia St. v. N. und von 1738 für Wenzel Strackav. Nedabilitz und Grafendiplom von 1732 für Johann Carl Freih.Stracka v. Nedabilitz. — Altes, böhmisches Adelsgeschlecht, welchessich nach dem Sitze oder Schlosse Nedabelitz nannte und auch Neda-bilitz und Nedabylitz geschrieben wurde. Johannes Stracka machtesich bei dem Könige Ladislaus so beliebt,, dass derselbe ihm für ge-treue Dienste 1154 die Dörfer Wesczy und Wockzow schenkte. Pe-trus Nicolaus St. v. N. war 1663 Appellations-Rath und ein Andererdieses Namens um 1700 Oberster-Landschreiber in Böhmen. GrafJohann Peter wurde 1712 kaiserl. w. Geh. Rath und Statthalter imKgr. Böhmen.
Weingarten, Fürstenspiegel, I. S. 289. — Gauhe, I. S. 2474. — Zedier, 40. S. 576. — Megerltv. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 32 und S. 105.
Strackwald. Ein aus Franken stammendes, in Ostpreussen be-gütert gewordenes Adelsgeschlecht, welches bereits 1696 zu Rosenauunweit Mohrungen sass. — Zu demselben gehörte ein Oberst, v. St.im k. preuss. Garnisons-Bataillon v. Ingersleben, welcher 1770 pen-sionirt wurde.
Freih. v. Ledebur, II. S. 494.
Straelau, Strälilau (in Schwarz auf einem Dreihügel ein Ein-horn, welches über eine Garbe springt). Ein in Ostpreussen be-