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Storer. Erbl.-Österr. Adelsstand. Diplom von 1731 für JohannCarl Simon Storer, Bürger und Rathsverwandten zu Constanz.
Kegerle v. Mühlfeld, Erg .-Bd. S. 462.
Storkow, Storekan. Altes, zu dem in der Mark Brandenburgund in Thüringen begüterten Adel früher zählendes Geschlecht. DieFamilie gehörte zu den Patrieiern in Berlin, war bereits 1350 imLebusschen begütert, sass 1375 zu Hirschfelde und Werftphul imnachherigen Ober-Barnimschen Kr., brachte die Güter Münchehofe,Wilckendorf und Rodtstock an sich und besass noch 1481 Schulzen-dorf unweit Teltow. — In Thüringen war das Geschlecht in der erstenHälfte des 17. Jahrh. zu Ivelbra, Leinungen u. Kaumburg bei Kelbraerbgesessen. — Zur Zeit des Grossen Kurfürsten war noch ein v.Storkow' kurbranden burgischer Oberst.
Freili. v. Ledebur, II. S. 490.
Storren (in Blau ein rechtsgekehrter, silberner Storch mit rotheinSchnabel und rothen Beinen, welcher im Schnabel eine rechtssehende,schwarze Schlange hält). Reichsadelsstand. Diplom vom 11. Oct.1745 für Johann Heinrich Storren, kur-hannov. Oberstlieutenant, inHannover amtlich bekannt gemacht 11. April 1747. — Der Kämedes Geschlechts kam noch in neuester Zeit in den Listen der hannov.Armee vor.
Freili. v. d. Knesebeck, S. 275. — Hanftov. W. B. D. 11 und S. 14. — Kneschke, II. S. 427.— v. Hefner, hannov. Adel, Tab. 31.
Storni, Stonnen (im Schilde drei Kamm- oder Mühlenräder).Längst erloschenes, meklenburgisches Adelsgeschlecht, aus welchemClaus Storni, der um 1442 lebte, zuletzt vorkommt.
v. Meding, II. S. 587.
Storni. Ein bereits im 15. Jahrh. in der Oberlausitz begütertesAdelsgeschlecht, welches zu Alt-Seidenberg, Cundorf und Zweckabei Lauban sass. Dasselbe kommt hier zuletzt 1440 vor. Spätertritt die Familie in Westpreussen zu Gallnau unweit Marienwerderauf und wurde hier auch Strom genannt.
Freili. v. Ledebur, II. S. 490.
Storndorff (in Gold ein durch zwei Rincken zusammen geschla-gener, doch noch etwas von einander stehender, schräglinks gelegter,schwarzer Kesselhaken, dessen Zacken sich unterwärts kehren). Altes,hessisches Adelsgeschlecht, aus welchem Heinrich und Herrmann v.Storndorff 1470 zu Fulda beliehen wurden.
Schannat, S. 152. — Siebmacher, I. 138: v. Storndorf, Hessisch. — Spener, Thcor. Insign.Tab. 20: nennt das Wappenbild eine Säge. — v. Meding, III. S. 643.
Storpp. Reichsadelsstand. Diplom von 1714 für Maria Eranciscaverw. Storpp, geborene Behr, Wittwe des Alexander Melchior Storpp,gewesenen Vorderösterreich. Regierungsraths und Ordenscanzlers desSt. J ohanniter-Malteser-Ordens.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 462 und 63.
Stoscli, Freiherren u. Grafen (in Roth zwei silberne Seeblumen,welche sich oben mit den Spitzen gegen einander einwärts beugen,
Knesclike, Deutsch. Adels-Lex. IX. [)