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war zuerst bei dem Herzoge Otto von Braunschweig Edelbaast (Baastso viel als Herr), dann Cammerbaast und später bei dem HerzogeWilhelm von Braunschweig-Lüneburg Hofjunker und Ober-Jäger-meister. — Der Stamm wurde fortgesetzt und blühte noch in daszweite Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts hinein, bis derselbe 5. Juni1816 mit Friedrich Wilhelm Leopold v. Stopler, Herrn auf Binderim Hildesheimischen, erloschen ist. — Die früher im Anhaltschenvorgekommene Familie v. Stapel oder Stopel, s. Bd. VIII. S. 601,* welche im Anhaltschen 1571 mit Johann Stapel, Stopel ausstarb,war nach Allem ein anderes Geschlecht.
Handschrift!. Notizen. — Gauhe, I. S. 2466. — Zedier, 40. S. 415.
Stoppenhagen. Altes, später erloschenes, eichsfeldisches Adels-geschlecht.
Wolfs eichsfeldisches Urkundenbuch, S. 18.
Stornli (Schild der Länge nach getheilt: rechts in Itoth auf grü-nem Boden zwei neben einander an goldenen Stäben sich aufwindendeWeinstöcke mit grünen, Blättern und blauen Trauben und links inBlau ein rechtsgekehrter, silberner Storch mit rotliem Schnabel undrothen Füssen). Reichsadelsstand. Diplom von 1733. Ein in Mek-lenburg ansehnlich begütertes Adelsgeschlecht, welches bereits 1782zu Cöln, Nieu-Garz, Lütken-Grabow. Hoppenrade, Lüdershagen, Me-chelsdorf, Meschendorf und Hohen-Kiendorf und nocli 1837 zu Dies-telow und Rubow sass. Zu diesem Geschlechte, aus welchem mehrereSprossen in die k. preuss. Armee traten, gehörte auch ein Major v. St.,früher im Infanterie-Regim. v. Zeuge, welcher 1823 als Major im 6.kurmärk. Landwehr-Inf'ant.-Regimente starb.
v. Hellbach, II. S. 542. — Freih. v. Ledebur, II. S. 490. — Snpplem. zu Siebra. W. B. X. 20.Nr. 12. — Meklenburg. W. B. Tab. 48, Nr. 181 und S. 35. — Kneschke, IV. S. 394.
Storch (im Schilde und auf dem Helme ein Storch). Im Kgr.Schweden bestätigter Adelsstand. Bestätigungsdiplom des der Fa-milie zustehenden, alten Adels vom 28. Juni 1776 für Carl Ludwigv. Storch, k. schwedischen Regierungs-Rath, und zwar mit Bestäti-gung des Familien-Zusammenhanges mit den v. Stork in Schweden.
Freih. V. Ledelur, II. S. 190. — Sclnvcd. W. B. Kidd. Tab. 25. Nr. 224: Storck.
Storch v. Sturmbrand, Ritter. Erbl.-österr. Ritterstand. Diplomvon 1790 für Wenzel Storch, Hauptmann bei dem k. k. Warasdiner-Kreuzer-Regimente, mit: v. Sturmbrand.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 213. v
Storchmann v. Storclienau, Ritter. Erb.-österr. Ritterstand.Diplom von 1708 für Franz Sigmund Storchmann, mit: v. Storchenau.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 213.
Storchwitz, Storckwitz (in Blau ein silberner Steinbock). Altes,märkisches, im Crossenschen begütert gewesenes Adelsgeschlecht.Dasselbe sass 1640 zu Daube und 1644 und noch 1650 zu Seedorf.Der Stamm ist 1697 erloschen.
Freih. v. Ledebur. II. S. 490.