Druckschrift 
9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
Seite
63
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N. geneal. Handbuch 1777, S. 335 und 30 und 1778, S. 385. Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd.S. 32. Deutsche Grafenh. d. Gegenwart, II. S. 525 und 26. Geneal. Tascherib. d. griifl. Häuser,1SG4. S. 865 und 66 und 1806 und histor. Handbuch zu Demselben, S. 1)60. W. B. der Oesterr.Monarchie, VII. 65.

Stommel (in Gold bald sechs, bald acht rotlie Hosen, jene in Ge-stalt eines gemeinen, diese eines Andreaskreuzes gestellt). Altes,niederrheinisches Adelsgeschlecht, welches schon 1250 zu Fliestedenbei Bergheim sass, 1257 einen Burgmannssitz zu Bergheim innehatte und 1532 zu Stommeln unweit Cöln begütert war. Dasselbeblühte fort, erwarb im Laute der Zeit andere Güter und war noch1797 zu Schmüren und Trutz unweit Mettmann und 1836 zu Rolandbei Düsseldorf gesessen.

Fahne , I. S. 414. Freih. v. Ledebur, II. S. 490.

Stommel (in Roth ein silberner Triangel mit Querbalken undeinem goldenen Sterne). Ein in Ober-Hessen, in der Wetterau u. imRassauischen begütert gewesenes Adelsgeschlecht, welches wohl mitUnrecht für einen Zweig der im vorstehenden Artikel aufgeführtenFamilie gehalten wird. Dasselbe sass schon 1411 und noch 1615zu Gleiberg, 1495 zu Rossbach, 1600 zu Vogtsberg, 1604 zu Wehn,1640 zu Lindheim und 1450 zu Kintzbach.

Fahne , I. S. 414. Freih. v. Ledebur,' II. S. 490.

Stoniek, Edle v. Eulengsberg. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1820 für Ambrosius Stoniek, k. k. Artillerie-Hauptmann, mit:Edler v. Eulengsberg. In neuer Zeit war Alois Stoniek Edler v.Eulengsberg Platzhauptmann 1. Gl. zu Pesth.

Megerle v. Mühlfeld, S. 270. Militair-Schematism. des österr. Kaiserthums.

Stopler ( in Roth eine silberne Rose und über derselben ein mitdem Gesichte nach unten gekehrter, schwebender Halbmond). Altos,aus dem Stifte Hildesheim stammendes Adelsgeschlecht, als dessenAhnherr der 1553 verstorbene Canzlcr Herzogs Heinrich des Jün-geren zu Braunschweig, Dr. jur. Johann Stopler, Herr auf Bünder(Binder), angenommen wird. Derselbe war nach Gauhe mit einer v.Grimsleben, der Letzten ihres Geschlechts, vermählt und soll nureine Tochter, Anna, hinterlassen haben, welche 1632 als Gemahlindes Anhaltschen Edelmanns Gurt v. Börstell starb. Diese Angabeist nicht richtig, denn nach Allem setzte Johann v. Stopler auch denMannsstamm fort. Räch einer die Familie v. Schönebeck betreffendenLeichenpredigt von 1652 waren die Ahnen der Adelheid Geste v.Schönebeck, geb. v. Stopler folgende: Aeltern: Wolfhard v. Stopler,Erbgesessen zu Wehrstedt und Lechstedt, gest. 1619: Melle v. d.Lieth und Grossältern: väterlicher Seits Johann v. Stopler, Erbge-sessen zu Binder, Wehrstedt und Lechstedt: Hedwig v. Zerssen. Sofragt sich denn auch, wie es mit der v. Grimsleben steht; war die-selbe vielleicht erste Gemahlin des Johann v. Stopler? Als Brüderder Frau v. Schönebeck, geb. v. Stopler werden zwei in der erwähntenLeichenpredigt aufgeführt: Wilhelm Franz v. Stopler und Wulf Jo-hann v. St. Ersterer, geb. 1611 und gest. 1650, Erbgesessener aufLechstedt, vermählte sich 1642 mit Dorothea Agnese v. Hariekost,