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das Dorf Rothesitte. In Schlesien hat Wernigerode die HerrschaftPeterswaldau (Majorat) u. s. \v. u. s. w. im Besitz. — Der Specia'l-linie St.-Stolberg gehören von der Gralschaft Stolberg die AemterStolberg und Kettleben und das Allodialgut Hayn, so wie von derGrafschaft Hohnstein das Amt Heustadt, doch zog aus demselben derBesitzer nur eine Competenz, da dasselbe seit 1776 von dem Lehn-herrn durch Sequestrations- Commission verwaltet wurde. — DieGrafschaft Stolberg ist Mannlehn, das Amt Hayn aber Allodium,beide sind Familien-Fideicommisse des Gesammthauses Stolberg unddie Nachfolge geschieht nach dem Rechte der Erstgeburt. Auchsteht dieser Linie ein Antheil der Aemter Kelbra und Heringen zu.Den Speciallinien St.-Stolberg und St.-Bosla stehen gemeinschaftlichzu: die Lehnherrlichkeit über Ostramondra und Rodisleben und dieAfter-Lehnherrlichkeit über die Herrschaft Frohndorf mit Zubehör.Die Speciallinie St.-Rosla besitzt von der Grafschaft Stolberg dieAemter Rosla, Questenberg, Wolfsberg und Bereurode, so wie vondem Stolbergischen Antheile an Königstein Antheil e an Ortenberg,Münzenberg und Heuchelheim, und gemeinschaftlich mit Stolberg-Stolberg und Schwarzburg-Rudolstadt die Aemter Heringen undKelbra. — Ueber die früheren genealogischen Verhältnisse des Ge-sammthauses Stolberg geben die Durchlauchtige Welt, Hübner, Ja-cobi, das Allgemeine genealogische- und Staats-Lexicon u. s. w. diebeste Auskunft; Ahnentafeln der Hauptlinien Wernigerode und Stol-berg finden sich in dem Werke: Deutsche Grafenhäuser der Gegen-wart und in Bezug auf den neueren und neuesten Personalbestanddes au Sprossen reichen Stammes sind die besten Quellen die Gothai-schen Hofkalender u. die Gothaischen genealogischen Taschenbücher.
Hoppenrod, S. 91—93. — Matth. Gothi Inclytae Familiae Stolbergicac Fragmcntum. Lips. 1620.— Imhof, P. l. 1. 6. c. 13. — Durchlauchtige Welt. Ausgabe von 1710. 11. S. 230 — 41. — J. A.Zeitfuchs, Stolberg. Kirchen- und Stadthistor., 1717. — Hübner,' II. Tab. 370— 7G: vom 6. Jahrh.an. — Sinapius, II. S. 242— 47. — Zedier, 40. S. 350 — 67. — Gebhardt, histor. geueal. Abhand-lungen, III. Braunsclnveig. 176G, S. 128—13G. — Jacobi, 1800, I. S. 453—55 und II. S. 30—32. —Allgem. geneal. Handbuch, 1824. I. S. 840—16. — Masch, S. 169. — Geneal.-histor. statist. Almanachfür 1832. S. 409 — 14. — N. Pr. A.-L. IV. S. 239 — 42. — Freih. v. d. Knesebeck, S. 13—17. —Deutsche Grafenh. d. Gegenwart, II. S. 517—24. — Gotli. Hofkalender, 1838. S. 214 u. 1848. _S. 286und geneal. Taschenb. 1862. S. 284 — 92 u. ff. — Siebmacher, I. 14 und VI. 10. — v. Meding, I.S. 587—95: Gr. und Fürst, v. St.— Köhlers W.Kalender von 1751: Fürst, v. St. — W. B. d. Sachs.Staaten, I. 45. — Hannov. W. B. Tab. IX. und S. 3. — v. Hefner, h'annov. Adel. Tab. 31 Nr. 7 und8: Stammw. und Gr. St.
•Stoll v. Wespacli, Reichsadelsstand. Bestätigungsdiplom desder Familie zustehenden Adels vom 15. Juni 1729 für Johann Fried-rich Stoll, Herrn auf Wespach, mit dem Prädicate: v. Wespach undmit Beilegung des Wappens von Wespach. Der Empfänger des Adels-bestätigungsdiploms, später Bürgermeister zu Memmingen, dessenVater das adelige Gut Wespach erworben hatte, stammte aus einemMemminger Patriciergeschlechte, welches sich von einem MarsiliusColanna ableitete, dessen Name angeblich nachher in den Hamen: zurSäulen, oder Stoll verändert worden sein soll. Ein gleichnamigerEnkel des Johann Friedrich Stoll v. Wespach, geb. 1753, pens. Ge-heimer der ehemaligen Reichsstadt Memmingen wurde, nach Anle-gung der Adelsmatrikel des Kgr. Bayern, in dieselbe eingetragen.
v. Lang , S. 563. — W. B. d. Kgr. Bayern, IUI. 98,