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rieh V., an den er abgeschickt worden, zum Rath ernannt wurde.Derselbe starb 28. -Tun. 1485 als Bürgermeister zu Lüneburg.
Büttner, lünebuig. Patriciat, Xxx. — v. Meding, III, S. G42.
StoislofF (in Roth eine goldene Sonne, oder auch drei Sonnen).Altes, nieklenburg. Adelsgeschlecht, welches 1590 zu Bussewitz imAmte llibnitz, 1591 zu Werle im Amte Grabow und 1G19 und noch1650 zu Panckelow, unweit Ribnitz, sass.
Freih. v. Ledebur, II. S. 489 und III. S. 444
Stolberg, Grafen und Fürsten. ( Aeltostes Wappen: in Goldein schwarzer Hirsch von zwölf Enden, zum Gang geschickt, mitausschlagender Zunge: Grafschaft Stolberg. Späteres Wappen:Schild viermal der Länge nach getheilt: fünf Pfahle: erster Pfahlmit Haupt: 2 Felder; zweiter und dritter Pfahl quer- und in deroberen Hälfte der Länge nach getheilt: jeder Pfahl drei Felder;vierter und fünfter Pfahl, zusammen ein gevierter Schild mit Mittel-schild: das ganze Wappen hat sonach zwölf Felder mit Mittelschild.Die ersten drei Pfähle zeigen das Stolbergische, der vierte undfünfte Pfahl das Hohensteinische Wappen.— Zu dem oben erwähntonältesten Wappen, dem schwarzen Hirsch in Gold, kam im 15. Jahrh.,nach Erlöschen der Grafen v. Wernigerode, das Wappen der Graf-schaft Wernigerode: in Silber zwei aufgerichtete, rothe Forellen,welche sowohl die Köpfe als die Schwänze etwas zu einander beugen,der Schild wurde daher geviert: 1 und 4 zeigten den Hirsch und 2und 3 die Forellen). Nach Anfall der Grafschaften Königstein undRochefort mit Zubehör wurde vom K. Carl Y. 17. Mai 1548 dasWappen vermehrt und ergab die drei ersten Pfähle des späteren lindjetzigen Wappens als sechs Felder in zwei Reihen: 1 Stolberg, 2 Kö-nigstein, 3 Rochefort, 4 Wernigerode, 5: oben Eppstein und untenMünzenberg und 6: oben Marek und unten Agimont. In Folge desAbgangs der Grafen v. .Hohnstein kamen später vom K. Rudolph II.durch Wappenbrief von 1597 der vierte und fünfte Pfahl: Wappender Grafen v. Hohnstein und der Herrschaften Ilohnstein, Lauterburgund Clettenberg hinzu). — Eins der ältesten deutschen Grafenhäuser,dessen Ursprung im Dunkel der Vorzeit liegt. Urkunden des Mittel-alters führen dasselbe unter dem Namen Stolberg auf und die Graf-schaft Stolberg in Thüringen erscheint als ältestes Stammland desGeschlechts. Heinrich Graf v. Stolberg erscheint zuerst in Urkundenvon 1213, 1216, 1222, 1225 und 1231. Der Sohn desselben, Hein-rich der jüngere Graf v. Stolberg, wird in Urkunden von 1231 und1282 erwähnt. Beide sind die ältesten Mitglieder des altgräü. v.Stolbergschen Geschlechts, welche diesen Namen führten, Ilger Grafv. Ilfeld aber, welcher 1190 das Kloster Ilfeld mit Stiftungen ver-sah und Ilger Graf v. Beilstein, welcher 1154 urkundlich auftritt,werden für den Vater und Grossvater Heinrich des Aelteren Grafenv. Stolberg gehalten. — Der Besitz vermehrte sich durch Kauf, Erb-verbindungen und Vermählungen. Stolberg kaufte 1412 und 1413von Hohnstein den grössten Theil der Grafschaft Hohnstein, erhielt