Druckschrift 
9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
Seite
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Stöckiii v. Gerburg. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von 1703für die Gebrüder Dominik und Franz Stöckhl, mit: v. Gerburg; vom23. Aug. 1729 für Joseph Ignaz Stöckhl, Oberösterreich. Hofkammer-Buchhalter und Abraham St., Salzamts-Hallschreiber, ebenfalls mit:v. Gerburg und von 17G9 für Ignaz Xaver Stöckl, k. k. Hofrath derObersten Justizstelle, mit demselben Prädicate. — Die Familie wurdeauch in die Adelsmatrikel des Kgr. Bayern eingetragen und zwar inder Person des Ignaz Stanislaus v. Stoeckl zu Gerburg. Derselbe,geb. 1760, k. bayer. quiesc. Landrichter von Landeck, war der Enkeleines der beiden Empfänger des Adelsdiploms von 1729.

v. Lang, Suppl.-Bd. S. 143 und 44. — Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 461. — W.B. d. Kgr.Bayern, VIII. S. 97.

Stöcklern v. Grünliolzek. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von1791 für Anton Ferdinand Johann Stöcklern, Doctor der Rechte undJohanniter-Ordens Hofrath zu Heitersheim im Breisgau, mit: v.Grünholzek.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 4G1 und 62.

Stoeffel , auch Freiherren. Bayerisches und Fränkisches Adels-geschlecht aus dem im Hegau, zwischen dem Rheine und der Donaugelegenen Stammschlosse.

Grusii Annal. Suev. III. Lib. I. — Pastorii Delineat. circ. Franc. S. 500. — Boederlein, Griifl.Pappenheim. Histor. I. S. 78. — v. Falkenstein, Antiquit. Nordgav II. S. 167 und 260. — Zedier,40. S. 281 — Siebmacher, II. 30.

Stoeil'ler, Stoefler (in Silber ein goldgeränderter Sparren. DerSchild ist goldgerändert u. mit rothen Perlen besetzt). — Adelsstanddes Ivgr. Preussen. Diplom vom 11. Oct. 1791 für Johann FriedrichLudwig August Stöffler, Lieutenant im k. preuss. Husaren-RegimenteFreih. v. Czettritz. Derselbe, in kinderloser Ehe mit einer Freiin v.Czettritz, welche um 1815 als Wittwe zu Freiburg gestorben ist, ver-mählt, starb 4. Juli 1796. '

N. Pr. A.-L. IV. S. 238. — Freih. v. Ledebur, II. S. 488. — W. B. d. Preuss. Monarchie, IV. 70.

Stoeger. Reichsadelsstand. Diplom von 1766 für Ignaz Stoeger,kais. Hofkriegsagenten.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 462.

Stöhr. Ein, noch gegen Ende des 17. Jahrh. zu dem meissen-schen Adel gehörendes Geschlecht, welches sonst auch unter demalten gothaischen Adel vorkam. Dasselbe sass noch 1691 zu Starckaim Amte Weissenfeis.

Knauth, S. 580. — Zedier, 40. S. 283.

Stoelir, Stoer (Schild von Roth und Silber der Länge nach ge-theilt und rechts und links ein Stöhr von gewechselter Farbe). Einaus Schweden stammendes Adclsgeschlecht, welches in der Heumarkbegütert wurde. Dasselbe sass 1590 und noch 1644 zu Hordhausenunweit Königsberg, so wie 1688 zu Pinnow bei Soldin.

Freih. v. Ledebur, II. S. 488. — Schived. W. B. Ridd. Tab. 6.

Stoelir. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von 1780 für JohannGeorg Stöhr, Bürger u. Rechnungsführer der Freistadt Fünfkirchen.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 462.