Druckschrift 
9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
Seite
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Stoelir, Edle v. Sternscliütz, Ritter. Erbl.-österr. Ritterstand.Diplom von 1764 für Johann Nepomuk v. Stöhr, Markgräfl. Baden-Badenschen Hof-Kammerrath, mit: Edler v. Sternscliütz.

Megerle v. Mühlfeld, S. 147.

Stoelzer, Stöltzer (Schild der Länge nach getheilt: rechts quer-getheilt: oben in Gold zwei neben einander gestellte Stelzen undunten in Blau ein goldener Stern und über demselben ein goldener,gestürzter Halbmond und links in Silber aut grünem Boden ein grün-belaubter Baum). Adelsstand des Kgr. Sachsen. Diplom vom 11.Aug. 1813 für den Rittergutsbesitzer Dr. Stelzer in Görlitz, Herrnauf Nieder-Holtendorf unweit Lauban. — Später war die Familie,ausser Holtendorf, auch zu Klein-Beerberg und Schadewalde beiLauban gesessen.

Handschr. Notiz. — Freih. v. Ledebur, II. S. 489 und 90 und III. S. 347. — W. B. d. Sachs.Staaten, IV. 81. — Schlesisch. W. B. II. 128.

Stoephasius (Schild der Länge nach getheilt: rechts in Roth einhalber, silberner Adler und links in Gold ein geöffnetes Buch). Pol-nischer Adelsstand. Diplom von 1816 vom K. Alexander I. vonRussland für Johann Christoph Stoephasius, Director des Gymnasiumzu Polnisch-Lissa im Grossh. Posen. Der Sohn desselben, WolfgangAdolph Valentin v. Stöphasius, war um 1859 Präsident des Stadt-und Kreisgerichts zu Magdeburg.

Freili. v. Ledebur, II. S. 490.

Stoer zum Stoernstain. Altes, bayerisches Adelsgeschlecht,welches sich früher v. Regenstauf schrieb und zwischen 1165 bis1446 vorkam. Der Stammsitz lag vor dem Walde auf dem Kordgauin Bayern. Wappenbücher rechneten die Familie zu dem fränkischenAdel.

Wig. Hund, I. S. 341.

Störck, Freiherren. Erbl.-österr. Ereiherrnstand. Diplom von1775 für Anton Störck, k. k. Ilofrath und ersten Leib - und Protome-dicus, wegen seiner Gelehrsamkeit, aus allerhöchst eigenem Antriebeund von 1779 für Matthaeus Störck, Leibmedicus des ErzherzogsLeopold, Grossherzogs zu Toscana, wegen seiner Gelehrsamkeit, aushöchst eigener Bewegung. — In der medicinischcn Welt wurde be-sonders Anton Freih. v. Störck, geb. 1741 und gest. 1803 als kaiserl.Leibarzt, Protomedicus von Oesterreich und Director des medicini-schen Studiums, sehr bekannt und hoch geachtet. Derselbe hat sichnamentlich durch Empfehlung mehrerer neuen, meist narkotischenHeilmittel um die Medicin verdient gemacht und seine Erfahrungenüber diese Mittel theils in eigenen Schriften, theils in seinem Werke:Annus medicus, I. 1759 und II. 1761, niedergelegt.

Handschr. Notiz. — Megerle v. Mühlfeld, S. 88.

Störzinger und Störzinger v. Salzrein. Erbl-.österr. Adelsstand.Diplom von 1765 für Niclas Störzinger, Gubernialrath in Tirol undebenfalls von 1765 für Niclas Störzinger, Doctor der Medicin, mit;v. Salzrein.

Megerle v. Mühlfeld, S. 270 und Ergänzungsband, S, 463,