AVürttembergischen, stammten zwei Söhne: Johann Eberhard, um1676 Fiirstl. Wiirttemb. Ober-Raths-Präsident und der Reichs-Ritter-schaft in Schwaben am Neckar Director und Friedrich Wilhelm v. St.,welcher 1702 als der Letzte seines Stammes starb.
Humbracht, Tab. 122 und 23. — v. Hattstein, T. S. 579 — 91. — Gauhe, I. S. 2462. — Zedier,40. S. 239. — Siebmacher, I. 123: v. Stockheim, Rheiuländisch.
Stocklieim (in Silber ein schwarzer, aufrecht gestellter Baum-stamm, auf jeder Seite •viermal geastet. — Altes, hildesheimischesAdelsgeschlecht aus dem gleichnamigen Stammhause an der Ocker.Dasselbe gehörte auch zur Ritterschaft der Grafschaft Wernigerodeund besass noch 1664 ein Rittergut in der Stadt Wernigerode. —Ausser den .im Vorstehenden erwähnten Familien v. Stockheim gabes noch in der Mark-Brandenburg ein Geschlecht dieses Namens,welches im AVappen zwei über Kreuz gelegte Pfeile führte und 1652und noch 1710 zu Ruhlsdorf unweit Teltow sass.
Fcih. v. Ledebur , II. S. 488.
Stockmann. Reichsadelsstand. Diplom von 1761 für JohannHeinrich Stockmann, k. k. Major.
Megerle v. Mühlfeld, Erg:.- Bd. S. 462.
Stockmai' (in Silber ein schräglinker, grüner Balken, belegt mitdrei goldenen Sternen). Adelsstand des Ivgr. Sachsen. Diplom vom31. Oct. 1821 für Dr. Christian Friedrich Stockmar, Leibarzt desPrinzen Leopold v. Sachsen-Coburg. Der Stamm hat fortgeblüht undkommt jetzt mit dem freiherrl. Titel vor.
Handschriftl. Notiz. — Freih. v. Ledebur, III. S. 347. — W. B. der Slichs. Staaten,' IV. 80.v. St. und IX. 35: Frh. v. St.
Stockum, auch Freiherren (Schild geviert, mit nach der Längegetheiltem Mittelschilde. Rechts in Silher ein halber, doppelter, ge-krönter, schwarzer Adler und links in Gold drei, 2 und 1, schwarzeSterne. 1 in Blau ein goldener Feldesfuss und drei goldene Pfähle;2 in Silber ein rothes Wiederkreuz; i3 in Roth drei, 2 und 1, gol-dene Nägel und 4 in Schwarz eine silberne Burg mit zwei rundenZinnen-Thürmen). Reichsadels- und Freiherrnstand. Adelsdiplomvom 4. März 1742 für die Familie Stockum in Frankfurt und Frei-herrndiplom in kurpfälzischen Reichsvicariate vom 7. Juli 1792 fürChristian v. Stockum, k. preüss. Geh. Rath und Bürger in Frankfurt.Derselbe, geb. 1754, wurde in die Frei her rnc lasse der Adelsmatrikeldes Kgr. Bayern eingetragen und gehörte zu einem alten cleveschenGeschlechte, welches noch das Stammgut Stockum besitzt.
v. Lang, Supplem. S. 69. — W.B. <1. Kgr. Bayern, IV. 20 u. v. Wölckern, 4. Abtli. S, 46 u. 47.
Stockzescli v. Leidenburg. Erbl. - österr. Adelsstand. Diplomvon 1769 für Johann Alois Stockzescli, k. k. Stückhauptmann, mit:v. Leidenburg.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 462.
Stoeckel, Ritter. Alter, böhmischer Ritterstand. Diplom vom27. Juni 1674 für Christoph Heinrich Stockei.
v. Hellbach, II. 538.
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