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Steudener, Steutner (in Blau ein goldener, dreimal geasteter,scliräglinks gelegter Stamm). Adelsstand des Kgr. Breussen. Diplomvom 8. April 1793 für Johann Samuel Ernst Steudener, Präsidentender Regierung- zu Posen.
v. Hellbach, II. S. 532: v. Steiitner. — Freih. v. Ledebur, II. S. 485: v. Steudener. — W. 13.d. Preuss. Monarchie. IV. 69.
Steuslof, Stoisloff, Stoislow (in Roth drei (2 und 1) goldeneSonnen. Altes, meklenburg. Adelsgeschlecht, aus welchem JanicStoitzlawitz 1219 und Johannes Ztoyslaff, vielleicht eben dieselbePerson, 1226 urkundlich auftritt. Aus dem letztgenannten Jahre istauch ein Siegel mit der Umschrift: Sigill Detlev Stoisloff bekannt.Die Familie besass im Amte Ribnitz die Güter Panclow und Basse-witz, welche um 1619 in der lland des Arend v, Stoysloff waren. —Im Stammbaume des in der genealog.-heraldisclien Literatur sehr be-kannten Präsidenten Thomas Philipp v. d. Itagen findet sich als dessenOber-Aelter Mutter mit dem angegebenen Wappen aufgeführt: FrauAnna Catharina v. Wilmersdorf, geborene v. Stoislow a.d. IL Panclowim Meklenburgischen. — Räch v. Meding stand um 1788 der alteStamm auf dem Fall des gänzlichen Abgangs.
Gauhe, I. S. 2455: auch nach dem Index Nobilitat. Megalop. — Zedier, 40, S. 465. — Diene-mann, S. 309. — v. Westphdlen, Monum. inedita IV. Tab. 18. Nr. 2. — v. Meding. II. S.-586 u. 87.
Steutner, Steutner v. Sternfeldt (Schild geviert: 1 u. 4 in Goldfünf stufenweise scliräglinks aufsteigende, silberne Ecksteine und 2und 3 in Schwarz drei, 2 und 1, goldene Sterne). In Kur-Branden-burg anerkannter Adelsstand. Anerkennungsdiplom vom 12. Juni1693 für die Familie.
Freih. v. Ledebur, II. S. 485. — W. B. der Preuss. Monarchie, IV. 69.
Stevening (in Gold ein gebogener, blauer, schrägrechter Balken).Adeliges Erbmannsgeschlecht der Stadt Münster, erloschen zu An-fange des 18. Jahrhunderts. Dasselbe sass 1579 zu Stromberghoveim Kirchspiel Alen unweit Beckum, 1595 zu Stumpenhagen im Lip-peschen, 1610 zu Wilkinghege und nach 1680 zu Möllenbeck, Beidebei Münster.
Freih. v. Ledebur , II. S. 485.
Steyber, Steuber (Schild quer getheilt: oben in Gold ein schwar-zer, roth gekrönter, leopardirter Löwe mit einer von Roth und Silbergestückten Einfassung: Wappen des Burggrafthums Kürnberg undunten von Schwarz und Gold scliräglinks getheilt mit einem nachder rechten Seite laufenden Windhunde von gewechselter Farbe.Ein zu dem Preussischen Adel zählendes Geschlecht. — Ein v.-Stey-ber stand 1856 als Hauptmann im k. preuss. 14. Infanterie-Regimenteund Fräulein Ottilie v. Steyber ist schon seit mehreren Jahren Direc-torin einer Pensions- und Unterrichts-Anstalt für Töchter in Leipzig.
■Freih. v. Ledebur, II. S. 485 und III. S- 347: am letzteren Orte das richtige Wappen.
Steyer. Böhmischer Adelsstand. Diplom von 1720 für JohannLudwig Stej r er, Archidiacon der Metropolitankivche zu Prag.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.- Bd. S. 460.