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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
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Steyg, Steige (nach dein in den Wappenbrief eingemalten Wap -pen: in Roth eine aufrechtstehende, silberne Leiter von vier Sprossen,welche oben an jedem Balken zwei auswärts gekrümmte Haken zumAnlegen hat. Dieselbe wird in der Mitte von zwei Händen, die gehar-nischt aus des Schildes Seiten hervorkommen, gehalten). KaiserlicherWappenbrief vom 22. Aug. 1511 für Georg v. Steyg und für die Fa-milie. Dieselbe hielt sich eine geraume Zeit in und um Freiberg derBergwerke wegen auf und machte ansehnliche Stiftungen. Beson-ders berühmt war unter Anderen Nicolaus v. Steige, J. U. D. undCanonicus Freiberg zur Zeit der Reformation.

Knaut?i, S. 579. Siebmacher, I. 157: v. Steige, Meissnisch: nicht genau nach dem Wappen-briefe. v. Meding, I. S. 585 und 86.

Steymiiller, Stegmiiller. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von1812 für Joseph Stegmüller, Hauptmann bei dem k. k. Handlanger-Oorps.

Magerte v. Muhlfeld, Erg.-Bd. S. -158.

Steyrer, Steiermärkisches Adelsgeschlecht. Dasselbe hiess früherGoldschmidt, gehörte zu den Bürgern in Steier, erhielt den Adel undlebte im 15. Jahrb. auf den erworbenen Landgütern.

Vrevenhueber, Annal. Styrens, S. 62. Zedier, 39, 8. 2092.

Stibich, Stiibich, Stubick, auch Freiherren und Grafen. Altes,steiermärkisches Adelsgeschlecht, welches früher den Beinamen Spiel-feld führte und zwischen 1189 und 1G35 die Herrschaften Spielfeld,Triebrin u. s. w. besass, in letzterem Jahre den Freiherrnstand undspäter vom K. Leopold I. den Grafenstand erlangte. Die Stammreihebeginnt Bucelinus mit Johann St., welcher um 1520 lebte. NachAnfange des 18. Jahrh. kommt noch Johann Christian Graf v. Stübich,"Frei- u. Edler Herr v. Königstein, als kaiserl. Kämmerer, ILof-Lehn-Rechts-Beisitzer, Böhmischer Kammerrath und Oberstlieutenant vor.

Bucelini Stemmatogr. P. IIT. Gauhe , I. S. 2491. Zedier , 40. S. 1305. Schmutz, IV.S. 91. Siebmacher, II. 43.

Stibig, Stiebig, auch Ritter. Böhmischer Adels- und Ritterstand.Adelsdiplom vom 3. Febr. 1721 für Leopoldine Victoria Stibig, Ad-vocätens-Wittwe aus Mähren u. für den Sohn derselben, Carl JosephStibig und Ritterdiplom für Letzteren vom 1. Dec. 1728.

Magerte v. Mühlfeld, Erg.-Bd.* S. 212 und 460. v. Hellbach, II. S. 532 und 33.

Stibitz, Stiebitz, früher Stewitz (in Silber zwei rothe Pfähle).Altes, schon 1241 vorgekommenes, schlesisches Adelsgeschlecht, des-sen alter Stammsitz Thiergarten im Liegnitzischen war. Dasselbesass bereits 1506 zu Raedichen im Goldbergschen, 1524 zu Merzdorfim ,1 auerschen, 1590 zu Betersdorf unweit Liegnitz, brachte dannauch andere Güter an sich und hatte im Militschen noch 1720 Pass-koslawitz und Bostel im Besitze, Im 15. Jahrh. war die Familieauch in der Ober-Lausitz zu Hennersdorf bei Zittau gesessen. Ni-colaus v. Stewitz kommt 1347 als ein Schlesischer vom Adel und einBlebanus zu Sorau, welcher bei der Herrschaft wohl gestanden, vorund ein anderer Nicolaus v. Stewitz begleitete 1404 den Herzog Lud-

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