— 17 -
In der Ober-Lausitz hatte das Geschlecht das Gut Wiesa bei Laubanund in Ostpreussen Paulehnen unweit Mohrungen an sich gebracht.
v. Hellbach, II. S. 527. — N. Pr. A.-L. IV. S. 236 — Freih. v. Ledebur, II. S. 483. — W. B.d. Preuss. Monarchie, IV. 68.
Stepliani v. Cronliaus, Ritter. Böhmischer Ritterstand. Diplomvon 1729 für Michael Stephani zu Hockenau im Liegnitzischen, mit:v. Cronhaus.
Megerle v. Mühlfeld, Erg;.-Bd. S. 211.
Stephann v. Cronenfels (Kronenfels, Kronenfelss) Schild derLänge nach getheilt: rechts in Blau vier, 1, 2 und 1, goldene Sterneund links roth, ohne. Bild). Reichs- und erbl.-österr. Adelsstand.Reichsadelsdiplom von 1766 für Joseph Franz Stephann, Reichshof-und Cabinets-Kanzlisten uud für den Bruder desselben, Franz WenzelStephann, Appellationsrath in Böhmen, mit: v. Cronenfels und erbl.-österr. Adelsdiplom von 1767 für Letzteren. Der Stamm blühte fortund die Rainen zweier Sprossen desselben: J. St. und Fr. C. v. Ivro-nenfels, haben durch für die Heraldik wichtige Sammlungen, Zeich-nungen und Manuscripte, welche dieselben hinterliessen, einen sehrguten Klang. Nach Allem ist Letzterer der Herausgeber der Jahr-gänge 1848 u. 1849 der geneal. Taschenbb. der freiherrlichen Häuser:es steht nämlich unter dem Vorworte: „Fr. C. v. Ii."
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 460. — Suppl. zu Siebm. W. B. IX. 28.
Stepliany (Schild geviert: 1 und 4 in Blau ein silberner Thurmmit drei Zinnen und offenem Thor, schwebend und 2 u. 3 in Purpurein grün belaubter Baum mit fünf Wurzeln). Im Kgr. Preussen er-neuerter Adelsstand. Erneuerungsdiplom des Adels der Familie vom9. Aug. 1798 für Joseph Stephan}', k. preuss. Lieutenant. — DerEmpfänger des Diploms stammte aus einer ursprünglich ungarischenFamilie, welche schon früher den Adel und das erwähnte Wappengeführt haben soll und die in neuer Zeit in der Ober-Lausitz ansässigwurde. — Ein v. Stepliany war um 1837 Landschafts-Syndicus zuGörlitz.
jFreih. v. Ledebur, II. S. 483. — W.B. d. Preuss. Monarchie, IV. 68. — Dorst, Allgcm. W. B.I. S. 27—29 und Tab. 20. — Kneschke, H. S. 420.
Steprod, Steprodt, Steprath (in einem rothen, mit neun sil-bernen Schindeln, von denen jedoch keine den Schildesrand berührt,bestreuten Schilde ein silberner, gekrönter, doppelt geschweifterLöwe). Altes, niederrheinisch-westphälisches Adelsgeschlecht ausdem gleichnamigen Stammsitze unweit Düren, dessen StammreiheHumbracht mit Friedrich Steprodt, welcher zu Ausgange des 14.Jahrh. lebte, beginnt. Die Familie erwarb in der Heimath mehrereGüter, war noch 1700 zu Walbeck bei Geldern und zu Wohnungenunweit Dinslaken, so wie 1833 zu Zeppenfeld bei Siegen gesessenund war auch in die Niederlande gekommen, wo sie noch in neuesterZeit blühte.
Tlumbracht, Tab. 173. — Gauhe, I. S. 2445. — Zedier, 30, S. 1928. — Fahne, IJ. S. 147. —Frtili. v. Ledebur, II. S. 483. — v. Meding, I. S. 584.
Kneschke, Deutsch. Adels-Lex. IX. 2