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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
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und Siegersdorf unweit Freistadt, 1612 zu Kessel und Prittag imGriinbergschen, hatte im letztgenannten Jahre auch, ein Burglehn zuFreistadt inne und erwarb mehrere andere Güter in Schlesien. ImBrandenburgischen war die Familie bereits 1628 zu Schönwalde un-weit Sternberg und 1684 zu Biederwitz bei Schwiebus begütert undwar noch bei Sternberg 1790 im Besitze der Güter Kuhburg undMissgunst, so wie 1798 in dem des Gutes Wallwitz. - In Polenführte die Familie den Kamen Szaniecki, oder Szezanieclti v. Stentschund war im Posenschen 1760 zu Morkwitz unweit Kosten und 1763zu Mosciejewo bei Birnbaum gesessen. Friedrich Wilhelm v.Stentzsch, h. anhalt.-dessauiseli. Kammer-Präsident, war um 1792Herr auf Beisersdorf und Carl Heinrich v. St., Major und Chef einerInvaliden-Compagnie, starb 1807; Ernst Rudolph v. St. war k.preuss. Ober-Stallmeister und Kammerherr und ein anderer ErnstRudolph v. St. war Landrath und Herr auf Prittag. Derselbe warkinderlos und adoptirte daher den Hans Ernst y . Schweinichen,welcher mit Königl. Erlaubniss Yom 23. Dec. 1773 den Kamen v.Stentzsch annahm und später ebenfalls Landrath wurde, doch bliebauch er kinderlos und hatte nur eine Pflegetochter, an welche Prittagfiel. Dieselbe wurde die Gemahlin des k. pr. Generals der Infanteriey . Ryssel. Ein y . St. stand 1837 als Premierlieute'nant im 20. k.preuss. Infant.-Regimente.

Sitiapius , I. S. 930 und 31 und II. S. 1033. Gctu7ie , I. S. 2444 und 45. Zedier, 39. S.1843. N. Pr. A.-L. iv. S. 236. Freih. v. Ledebur, ii. S. 482 u. 83. Siebmacher, ii. 47.Stentz, Schlesisch. v. Meding, ii. S. 584.

Stephan v. Ludwigsdorff. Böhmischer Adelsstand. Diplom Yon1703 für Peter Philipp Stephan, AdYocaten zu Keiss in Schlesien,mit: v. Ludwigsdorff. ,

Megerle v. Mühlfeld , Erg.- Bd. S. 459.

Stephan v. Schmetzdorf (Schmeltzdorf). Böhmischer Adelsstand.Diplom vom 24. Jan. 1697 für den Gutsbesitzer Stephan auf Schmetz-dorf unweit Keisse, mit: v. Schmetzdorf.

v. Hellbach, ii. S. 527. Freih. v. Ledebur, ii. S. 483.

Stephanacz v. Stepliansburg. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1818 für Simon Stephanacz, Hauptmann des k. k. zweiten Wal-lachischen Grenz-Regiments, mit: v. Stephansburg.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 459.

Stephani (Schild geviert: 1 und 4 in Silber drei, 2 und 1, rotheHerzen und 2 und 3 in Blau drei qucrgolegte, goldene Flammen).Reichsadelsstand, im Kgr. Preussen anerkannt. Adelsdiplom von1697 für Daniel Stephani, kurbrandenb. Geh. Rath und Lehns-Secre-tair und Anerkennungsdiplom für Denselben vom 8. Sept. 1701.Der Stamm blühte fort und wurde in der Alt- und Uckermark, "inder Ober-Lausitz und in Ostpreussen begütert. Die Familie sass be-reits 1707 in der Altmark, 1707 und noch 1785 zu Käthen unweitGardelegen und in der Uckermark zu Ilohen-Laudin bei Angermüntle.