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vermählte sich mit Elise v. Leers, geh. 1824, aus welcher Ehe zweiTöchter und fünf Söhne stammen.
K'öhler, Münz-Belustig. X. S u . 421.— Lexicon over adel. Famil. i Danmaik, II. S. 195 u. tab. 3G.Nr. 296. — Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 104. — Freih. v. Ledebur, II. S. 482. — Geneal.Taschenb. d. freih. Häuser, 1859, S. 804 —80G. 1861, S. 795 -802, 1864, S. 813-16 und 1860. —Siebmacher, V. Zusatz 47 oder V. 365: DieStenglin, Kemptische ehrbare Patricier. — Suppl. zu Siebm.\V. B. X. 6: Stammwappen. — Meklenb. W. B. Tab. 48, Nr. 180 und S. 9 und 35. — W. B. derSachs. Staaten, IX. 34. — Kneschke, I. S. 405.
Stenstede (in Silber ein blauer Querbalken, begleitet von dreivorwärtsgekehrten, rothen Widderköpfen mit unterwärts krummge-bogenen Hörnern: Zwei stehen über und einer unter dem Balken).Altes, längst ausgestorbenes bremensches Adelsgeschlecht.
Mushard , S. 519. — v. Meding, I. S. 583 und 84.
Stentzel (in Gold ein dreihügeliger, grüner Berg, in dessen mitt-leren Ilügel ein aus Wolken kommender, blau gekleideter Arm einSchwert stösst). Ein im Anfange des 18. Jahrh. zu dem SchlesischenAdel gezähltes Geschlecht, welches auch von Sinapius in dem Ver-zeichnisse des Schlesischen Adels genannt wird.
Freih. v. Ledebur, II. 8. 482. — Siebmacher, V. 71.
Stentzsch, Stönzscli, Stens (in Grün eine weisse Hose, an welchesich oben ein gestürzter, unten ein aufgerichteter, rother Sparren an-schliesst: nach Siebmacher's Declaration). Altes, meissensches Adels-geschlecht aus dem Stammhause Stönzscli bei Begau, welches imStifte Würzen mehrere Güter bis 1663 besass. Bernhard v. Stentzschauf Zschorna bei Würzen war um 1519 Stiftshauptmann zu Würzenund setzte seinen Stamm auf dem genannten Gute fort.— In grösserengenealogischen Sammlungen gehen die Nachrichten über die Eamiliev. Stenzsch von 1513 bis 1790 und das Geschlecht soll noch 1762 zuHeyda gesessen haben und auch später noch begütert gewesen sein.Doch gab es, s. den nachstehenden Artikel, auch in Schlesien eingleichnamiges Geschlecht und so könnten wohl die Nachrichten überbeide Eamilien unter einander geworfen worden sein. Das Wappender schlesischen Familie ist in Siegel-Sammlungen nicht selten, dasder meissensclien aber kennt die Iledaction nur aus Siebmacher'sW. B.
Schöttgens Historie der Stifts-Stadt Würzen, S. 197, 484 u. 773.— Gauhe, I. S. 2444. — Freih.v. Ledebur, II. S. 482. — Siebmacher, I. 165: v. Stens, Meissnisch.
Stentzsch, Steintscli (in Blau der vierte Tlieil oder eine Felgemit drei Speichen eines goldenen Bades). Altes, märkisches undschlesisches Adelsgeschlecht, ganz verschieden von der im vorste-henden Artikel besprochenen meissenschen Familie dieses Namens,welches später auch in Ostpreussen und in Polen begütert wurde.Als Stammhaus wird das im Brandenburgischen unweit Schwiebusgelegene Gut Stentsch, welches zuerst 1436 vorkommt und bis 1609dem Stamme gehörte, genannt und in Schlesien lebte bereits im An-fange des 16. Jahrh. Hans Stentzsch auf Stentsch, Landes-Aeltesterdes Fürstenthums Glogau und in wichtigen Landes-AngelegenheitenDeputirter. Weitere ältere Sprossen des Geschlechts hat Sinapiusgenannt. — Die Familie sass schon 1611 zu Ottendorf bei Sprottau