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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
Seite
10
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liana Mosing und aus dieser Ehe lebt, neben zwei Schwestern: FreiinOttilie, verw. Frau Feller v. der Arl, geb. 181)0 und Freiin Marie,vermählte Prot. v. Czyrnianski zu Krakau, geb. 1833, ein Sohn, dasjetzige Haupt der Familie: Freih. August, geb. 1832, k. k. Major,verm. 1863 mit Natalie Singer v. Gleichenau.

Megerle v. Mühlfeld , Erg.-Bd. S. 459. Geneal. Taschenbuch d. freih. Häuser, 1861. S. 191und 92, 1864, S. 812 und 13 und 1866.

Stelzl v. Ehrenwertli. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von1770 für Matthias Heinrich Stelzl, k. k. Fortificationsbau- u. Casernen-Verwalter, mit: v. Ehrenwerth.

Megerle v. Mühlfeld, S. 269.

Stelzig v. Stelzenl'els. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von1810 für Joseph Stelzig, k. k. Lieutenant, mit: v. Stelzenfeld.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 459.

Steinau« ( Schild von Silber und Gold geviert mit einem derLänge nach getheilten Mittelschilde: rechts in Silber ein goldenerArmleuchter mit drei brennenden Kerzen und links in Blau eine gol-dene Weltkugel mit Kreuz). Ein zu dem Adel in Westpreussen ge-hörendes, aus Dänemark stammendes Geschlecht. Ein v. Stemannwar 1854 Staats-Anwalt zu Preussisch-Stargardt.

Freih. v. Ledebur, II. S. 481 und 82.

Stempel (in Silber eine rothe Stempelpresse, nach SiebmachersDeclaration, ein rother Stempel oder: eine viereckige, rothe Platte,durch deren Mitte ein rother, unten dreieckiger Bolzen geht). Altes,aus dem Osnabrückschen stammendes Adelsgeschlecht, welches nachCur- u. Liefland und nach Litthauen kam und sich in verschiedenenLinien und Häusern ausbreitete. Dasselbe sass im Osnabrückschenbereits 1350 zu Belm, Hesepe, Ostharen und Bist, gelangte dannmit dem deutschen Orden nach Curland und aus Curland nach Lief-land und Ostpreussen und wurde später auch in Pommern begütert.Nach Pommern kam um 1771 zuerst Gerhard Wilhelm v. Stempel,welcher das Gut Cartlow bei Schievelbcin kaufte und später, 1792,starb. Kurz vorher war ein v. St. Herr auf Friedrichsgnade unweitMemel. Von den Sprossen des Stammes traten mehrere in die k. pr.Armee. Ein v. St. starb 1822 als Obertlieutenant und Commandern 1des 2. Bataill. im 5. Landwehr-Begimente; ein v. St. war 1837 Bitt-meister im 5. Cuirassier Begimente und nach Bauer besass 1857 einHauptmann a. D. v. St. das Gut Sassin im Kr. Lauenburg.

J E.Neimbt, Geneal. Tabelle der Herren v. Stempel. 1771. v. Hellbach, II. S. 526. N. Pr.A.-L. IV. S. 235. Freih. v. Ledebur, II. S. 482. Siebmacher, 1. 188: Die Stempel, Westphälisch JVeimbts Curländ. W. B. 39.

Stenbock , Steenbock , Steinbock , auch Grafen (im Schilde einSteinbock). Schwedischer Grafenstand. Diplom vom 26 März 1651für Friedrich, Erich und Gustav Otto v. Stenbock. Eins der ältestenund vornehmsten schwedischen Adelsgeschlechter, aus welchem Ca-tharina St. die dritte Gemahlin des Königs Gustav 1. von Schwedenwurde. Claus und Erich St. erhielten den Freiherrnstand 1567 als