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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
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Reiehsi'ätbe, als der Freiherrnständ zuerst in Schweden eingeführtwurde. Die genannten drei Empfänger des Grafendiploms warenSöhne des Gustav Stenbock, Freiherrn zu Cronebeclt und Oerenstein,Reichsraths - Gouverneurs zu Westgothland und Gesandten erst amk. russ., später am k. grossbritann. Hofe. Friedrich. St.? Graf zuBogesund und Freili. zu Cronebeck u. s. w., welcher nach einer an-deren Angabe den Grafenstand schon 1644 erhalten haben soll, starb1652 als Präsident des Hofgerichts zu Kordköpping und Reichsrathmit Hinterlassung eines Sohnes, des Grafen Johann Gabriel, welcherunvermählt blieb, 1674 Reichsiriar schall wurde und später als Prä-sident des Ober - Holgerichts und des Pedactions - Collegium starb..Graf Erich blieb als Eeichs-General-Feld-Zeugmeister 1659 im Sturmevor Copenhagen. Graf Gustav Otto, dritter Sohn des oben genanntenGouverneurs Gustav, wurde Reichsadmiral, legte aber später dieseStelle nieder, war Canzler der Universität Lunden in Schonen undstarb 1685 im hohen Alter. Von seinen drei Söhnen wurde nament-lich Graf Magnus als k. schwedischer General-Feldmarschall bekannt.Von dessen fiinf Söhnen setzte Friedrich Magnus den Stamm mit zweimännlichen Erben fort. Genaue Hachrichten über das Fortblühendes Geschlechts fehlen.

Hübner, IV. Tab. 1319. Vernünftige Gedanken über allerhand Materien, 1739, P. II. S. 110125. Gaulie, I. S. 2435 und 30 und II. S. 18271830. Freili. v. Ledebur, III. S. 347.

Stendal (in Silber zwei aufgerichtete, mit den Schneiden voneinander gekehrte Beile mit schwarzen Stielen oder Heften). Altes,meklenburgisches Adelsgeschlecht, aus welchem zuerst 1329 Mech-tild Stendal, erste Aebtissin des Klosters Ribnitz u. Johann v. Stendal,Scholasticus und Domherr zu Güstrow, zuletzt 1481 angeführt wird.Die Familie wird auch von Grundmann genannt.

v. Meding, III. S. 638: nach dem MS. abgegangener meklenb. Familien.

Stengel, auch Freiherren (Schild geviert: 1 u. 4 in Silber zweian einander stossende, blaue Wecken und 2 u. 3 auf grünem Bodenein rechts gekehrter, gekrönter, goldener Löwe, welcher in den Vor-der-Pranlcen einen goldenen Stab nach unten hält: Stammwappen).Kurpfälzischer Reichs-Vicariats-Adels- und Kurpfälzisch er Freiherrn-stand. Adelsdiplom vom 26. Sept. 1740 für Franz Joseph Stengel Sohn des 1725 verstorbenen Paul Stengel, Ober-Amtmanns undKanzlers kurpfälz. Geh. Rath und Referendar u. Freiherrndiplomvom 18. Juni 1788 für Johann Georg v. Stengel, kurpfälz. Geh. Rath,Geh. Canzlei-Director, Cabinets-Secretair u. s. w. Freili. JohannGeorg, gest. 1792, Sohn des Franz Joseph v. Stengel und Enkeldes Paul Stengel, s. oben, aus dem Hohenzollerschen stammend, hattesieben Söhne, von welchen der älteste, Freih. Stephan Christian FranzHicolaus, geb. 1750, k. bäyer. w. Geh. Rath, die Linie-in Bayerngründete, während die beiden jüngsten: Freih. Ernst Leopold, geb.1769, Canzler des grössh. badischen Oberhofgerichts zu Mannheima. I). und Joseph, geb. 1771, grossh. bad. Ober-Hofrichter zu Mann-heim, Geh. Rath u. s. w. die beiden blühenden Zweige der Linien inBaden stifteten. Demgemäss werden jetzt die Glieder der Familie