Druckschrift 
9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
Seite
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Stellmacher v. Reiclieneron. Ein im Anlange des 18. Jahrh.zu dem in der Mark Brandenburg begüterten Adel zählendes Ge-schlecht. Dasselbe hatte 1700 den v. Wuthenowschen Antheil vonWerder im Besitze und sass 1701 und noch 1712 zu Trabatsch un-weit Lübben.

Freih. v. Ledebur, II. S. 481.

, Stellwag v. Carion. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von 1794für Johann Stellwag, Appellations-Rath in Mähren, mit: v. Carion.Der Stamm hat fortgeblüht: August St. v. C. trat in die k. k. Artil-lerie, Heinrich in die Reiterei, Victor in die Infanterie und Dr. CarlSt. v. C. zuerst Docent an der Josephs Academie in Wien und späterProf. d. Augenheilkunde, hat sich als Schriftsteller durch sein Werk:die Ophthalmologie vom naturwissenschaftl. Standpuncte aus bear-beitet, Bd. I. Freiburg im Br. 1853 und II. Abth. 13. Erlangen,1855 57 sehr vortheilhaft bekannt gemacht.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 459.

Steltzer, Stelzer (in Gold auf einer rothen, den Schildesfuss ein-nehmenden Mauer eine Bachsteltze von natürlicher Farbe, welcheim Schnabel ein grünes Kleeblatt hält). Adelsstand des Königr.Preussen. Diplom bei der Huldigung in Berlin 15. Oct. 1840 fürChristian Friedrich Bernhard Steltzer, k. pr. Ober-Landes-Gerichts-Präsidenten zu Halberstadt und Ritterguts-Besitzer. Derselbe hattesich in zweiter Ehe 1841 mit einer gebor. Steltzer vermählt und hin-terliess bei seinem Tode 1848 vier Kinder: Carl Friedrich Heinrichv. St., Kreis-Gerichts-Director zu Wittenberg, Johann WilhelminePhilippine verw. v. Kleewitz, später vermählte Oberstlieutenant v.Tümpling, Albrecht und Hans v. St. Die Familie ist, wie schondie Wappen ergeben, nicht zu verwechseln mit der, den Adelsstanddes Kgr. Sachsen erlangten Familie Stolzer, Lindner v- Stolzer,Stöltzer, s. unten den betreffenden Artikel.

N. Pr. A.-L. VI. S. 104. Freih. v. Ledebur, II. S. 481.

Steltzer v. Steltzenberg. Ein von Sinapius unter dem schlesi-schen Adel im Anfange des 18. Jahrh. aufgezähltes Geschlecht, wel-ches Ober-Bielau im Goldbergschen besass.

Freih. v. Ledebur, IT. S. 481.

Stelzhammer, auch Freiherren (Schild von Silber und Blau quer-getheilt, mit einem Doppeladler von gewechselten Farben). Galizi-scher Adels- und erbl.-österr. Freiherrnstand. Adelsdiplom von 1787für Paul Stelzhammer, Galizischen Landrechts-Secretair u. Freiherrn-diplom vom 14. Kov. 1849 für Ferdinand v. Stelzhammer, k. k. Unter-staats-Secretair im Justizministerium. Eine seit langer Zeit ange-sehene Familie in Ober-Oesterreich, welche wiederholt dem Staateund der Kirche ausgezeichnete Diener gegeben hat. Freiherr Fer-dinand, geb. 1797 und gest. 1858 Sohn des oben genannten Paulv. Stelzhammer, später k. k. Hofraths der Obersten Justizstelle, ausder Ehe mit Aloysia v, Obermaier vermählte sich 1807 mit Ju-