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ein dritter stand in herz, braunschweig'. Diensten. Die Schwesterwar noch 1843 Aebtissin des Fräulein-Stifts zum Heiligen Grabe inder Ost-Priegnitz.— Als begütert imKgr. Preussen wurde in neuesterZeit die Familie nicht mehr aufgeführt, wohl aber sass dieselbe noch1803 in Pommern zu Schwessow bei Greiffenberg und in der MarkBrandenburg zu Grünberg bei Arnswalde, 1805 in Ostpreussen zuDommelkeim unweit Friedland, so wie 1820 zu Friedrichswalde undWeskeim unweit Preuss. Eylan.
Micrael, VI. S. 378. — Gauhe, I. S. 2443. — Zedier, 39. S. 1735 und 3C>. — N. Pr. A.-L. IV.S. 234 und 35. — Frcih. v. Ledebur, II. S. 481 und III. S. 347. — Siebmacher, V. 158: Die Stein-welir, Pommerisch: Das Wappen mit dem Beine.
Steitz, Ritter. Erbl. - österr. Ritterstand. Diplom von 1709 fürJohann Andreas Steitz, Innerösterreichischen Hofkammer-Rath undHofkammer-Procurator.
Megerle v. Mühlfeld , Erg.-Bd. S. 211.
Stelle v. Stellenfletlie, Stelle, Edle v. Stellcnflotli (altes Wappen:in Silber ein goldener Pocal alter Art, mit DeckeL und neues, verbes-sertes Wappen: Schild siebenfeidrig, 2, ^ und 2 in drei Reihen: 1.Reihe rechts in Gold ein gekrönter, linksgekehrter Greif, ein gezo-genes Schwert drohend haltend und links in Blau ein gekrönter Löweebenfalls mit gezogenem Schwerte; zweite Reihe: 1 und 3 in Rothein einwärts gekehrter, inl Ohre eine Perle tragender, schwarzerMohrenkopf, Beide sehen den goldenen Pocal des alten Wappens,der im mittelsten, silbernen Felde steht, an und die rothen Felder-sind auf jeder Seite von dem silbernen Felde durch einen schmalen,schwärzen Pfahl getrennt und dritte Reihe: rechts in Blau ein gol-dener Anker, zwischen zwei goldenen Sternen aufgerichtet und linksin Gold ein Eichenzweig mit vier grünen Blättern und drei Eicheln).Ein, nach Mushard, von alten Zeiten her im Lande Rödingen' zuStellenfleht erbgesessen gewesenes Adelsgeschlecht, aus welchem K.Leopold I. zu Linz 1683 nicht allein den k. dänischen Residenten zuHamburg, Johann v. Stelle v. Stellenfleth, in dem Adelsstande seinerVorfahren bestätigte, sondern ihm solchen, so weit es nöthig, vonNeuem, unter der Benennung: v. Stelle, Edler v. Stellenfleth undunter Vermehrung des Wappens, ertheilte.
Mushard, S. 510—12. — v. Meding, III. S. 635—37.
Stelle zum Stellerbrok ( im Schilde ein schrägrechter, rotherBalken). Altes, bremensches Rittergeschlecht, dessen Sprossen, wieMushard angiebt, mächtige Dienstmänner des Erzstifts Bremen waren.Der Erbsitz derselben war Stellerbroke und sie erhielten von dem-selben auch den Zunamen: von dem Broke. Der Abgang des Ge-schlechts muss schon im 16. Jahrh. erfolgt sein, denn Mushard g'iebtan: „1496 lebte noch Jungfrau Mette v. Stelle, eine geistliche Jung-frau, des seligen Diderichs v. Stelle, des Letzten seines Mannsstam-mes, Tochter. Mushard, S. 508: giebt das Wappen nach der Adels-chronik des Erpoldus Lindenbrogius.
v. Meding, III. S. 687 u. 88.