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Schwert und in der Mitte ein kleiner Schild mit einem Adler). Erbh-österr. Freiherrnstand. Diplom von 1763 für Nickis v. Steinmez,Oberstlieutenant im k. k. Genie-Corps. — Wilhelm Freih. v. Stein-metzen starb 19. Nov. 1834 als k. k. w. Kämmerer und Generalmajor.— Aach dem N. Preussischen Adels-Lexicon stand von den beidenBrüdern des k. preuss. General-Lieutenants Carl v. Steinmetz derjüngste in k. k. Militairdiensten und Söhne desselben dienten in derk. k. Armee, doch muss dahingestellt bleiben, ob die v. Steinmetz inOesterreich zu der Familie dieses Namens im Eichsfelde gehören.
Megerle v. Muhlfeld, S. 87. — Freih. v. Ledebur, IT. S. 480 und III. S. 346 u. 47.
Steinsdorff, auch Freiherren (in Silber eine rothe Steinmauermit drei Zinnen). Altes, ursprünglich böhmisches Adelsgeschlecht,welches im 17. Jahrb. zur Zeit der böhmischen Unruhen nach Schle-sien, in das Voigtland, die Oberpfalz und später auch in das Brandon-burgische und Meklenburgische, so wie nach Bayern kam. VonAdam v. Steinsdorf auf Uteritz, kaiserl. Oberstlieutenant, welcherum 1520 lebte, stammte Anslielm v. St. auf Deutschen-Kilmes, kais.Rath u. von diesem Caspar v. St. auf Mereditz, Stöltz u. Deutschen-Kilmes. Von Letzterem entspross Wolf Adam auf Wickwitz, kais.Hauptmann in Böhmen, welcher mit seinem Sohne, Caspar, ausBöhmen auswanderte. Von Caspars Söhnen wurde Carl HeinrichFreiherr, Generalmajor u. um 1696 Commandant in Raab und JobstHeinrich blieb 1689 als kais. Hauptmann. Eine Tochter, SusannaLudomire vermählte sich 1680 mit Christoph Heinrich v. Watzdorf!auf Crosta, Rodewitz, Birckenheide, Wiesa, Auerswalde u. s. w. —In Böhmen und im Voigtlande besass die Familie im 16. u. 17. Jahrb.mehrere Güter und noch Knauth sagt 1692: „Steinsdorff im Vogt-lande". In Schlesien sass die Familie bereits 1640 zu Steinsdorf inNeisseschen, 1698 zu Tadelwitz im Münsterbergischen, 1712 zu Pe-trikaw im Nimptschischen, und noch 1778 zu Tarchwitz im Münster-bergischen und 1779 zu Polnisch-Jägel im Strehlenschen. Später,1782, war das Geschlecht im Brandenburgischen zu Gottberg unweitRuppin und im Meklenburgischen zu Linstow begütert. — Nach An-legung der Adelsmatrikel des Kgr. Bayern wurde in dieselbe einge-tragen: Carl Sigmund Joseph v. Steinsdorf'(geb. 1784), k. bayer. ex-pedirender Seeretair der politischen Section des auswärtigen Ministe-riums u. zwar in Folge der Anerkenntniss des 1722 vom k.k. General-Feldzcugmeister Freih. v. Steinsdorf nachgewiesenen Adels seinerFamilie. — Heinrich Ludwig v. Steinsdorf, lc. preuss. Major a. D.,starb 18. Juni 1838.
Knauth, S. 579. — Seifert, Ahnentafel der v. Watzdorif. — Sinapius, II. S. 1032. — Gauhe,I. S. 2442 und 43. — Zedier, 39. S. 1772. — v. Lang, S. 558. Freih. v. Ledebur, II. S. 481. —Siebmacher, I. 164: v. Steinsdorf, Meissnisch. — W. H. d. Kgr. Bayern, VIII. 92. — W. B. derSachs. Staaten, X. 85.
Steinwander v. Steinfeld. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1764 für die Gebrüder Anton und Bartliolomaeus Steinwander,kais. Kammer-Chirurgen, mit: v. Steinfeld.
Megerle v. Mühlfeld, S. 269.