Freih. v. u. zu Steinling und "Roden aus der Ehe mit Maria CunigundeFreiin Karg v. Rebenburg; — Freiherr Wilhelm, geb. 1708 u. gest.1831: Johanna Freiin Karg v. Rebenburg a. d. fränkischen Linie, geb.1775 und gest. 1840; — Freih. Friedrich, geb. 1804, Oberst undCommandant des k. bayer. Cuirassier-Regiments, verm. 1830 mitAmalie v. Rauer-Rreitenfeld, aus welcher Ehe zwei Söhne stammen:Freih. Wilhelm, geb. 1830, k. bayer. Landgerichts-Assessor zu Alten-Oetting und Freih. Friedrich, geb. 1835, k. bayer. Oberlieutenant.
v. Hellbach, II. S. 525: nach den Ilartmannschen Sammlungen. — Geneal. Taschenb. d. freih.Häuser, 1859. S. 798 — 801 , 1803. S. 835 und 30 und 1805. — Siebmacher, I. 97: Die Steinlinger,Bayerisch.
Steinmann (in Gold ein silberner Halbmond, auf welchem einsilberner Hund aufgerichtet -vor einem türkischen, gebrochenen Paniersteht, in welchem in Grün ein Halbmond erscheint). Adelsstand deslvgr. Preussen. Diplom vom 3. Nov. 1770 für Ludwig Steinmann,Stabscapitain im k. preuss. Infanterie-Hegimente v. Mitzlaff. DerEmpfänger des Diploms war der mit einer Türkin erzeugte Sohndes k. preuss. Generalmajors Christoph Hermann v. Manstein, wel-chen er unter dem beigelegten Namen Steinmann erziehen liess undwelcher noch 1813 als Oberst a. D. in Sprottau lebte. Derselbe hin-terliess aus der Ehe mit Luise Römpler mehrere Söhne und Töchter.Von den Söhnen war um 1837 Ludwig v. Steinmann, lc. preuss. Majora. D., Resitzer des Gutes Scheibe in Schlesien. Von den Töchternwar eine an den nachmaligen Oberst v. Friederici und eine Andereerst mit einem v. Krekwitz und später mit einem v. Scheibler ver-mählt. Nach einer anderen Angabe wurde der Diploms-Emplängervon dem General v. Manstein im Feldzuge gegen die Türken als tür-kischer Knabe in den Schutz genommen, in der christlichen Religionerzogen und später preuss. Officier.
v. Hellbach, II. S. S25. — N. Fr. A .-L. IV. S. 234. — Freih. v. Ledebur, II. S. 480. — W. B.der Preuss. Monarchie, IV. 08.
Steinmetz, Steinmetzen (Schild der Länge nach getlieilt: rechtseine auf grünem Roden wachsende Elume, über welcher ein Vogelfliegt und links Roth, ohne Rild). Ein zu der Ritterschaft des Eichs-feldes gehörendes Geschlecht, welches die Güter Lindau bei Duder-stadt und Siemerode und Steinhagen unweit Heiligenstadt an sichgebracht hatte und dessen alter Adel 1750 erneuert wurde. — Carlv. Steinmetz starb 1837 als k. preuss. General-Lieutenant a. D. SeinSohn, aus der Ehe mit einer v. Vigne, stieg in der k. preuss. Armeezum General-Lieutenant. — Nach Rauer war 1857 die verw. FrauForstmeister v. Hanstein, geb. v. Steinmetzen, Resitzerin der GüterSiemerode und Wohlhausen im Kr. Heiligenstadt.
Theodor v. Steinmetz, Ursprung des Römers Usslar u. s. w. Göttingen, 1701: Stammtafel de«Geschlechts v.Steinmetz.— Wolfs Urkundenbuch des Eichsfeldischen Adels. Göttingen, 1819. Nr. 12.— N. Pr. A.-L. IV. S. 234. — Freih. v. Ledebur, II. S 480.
Steinmetz, Steinmez, Steinmetzen, Freiherren (Schild quer ge-theilt: oben in Rlau ein nach der linken Seite gehender Löwe undunten in Roth zwischen zwei schräglinken, goldenen Raiken ein