Steinitzer. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von 1803 fürJohann Steinitzer, Ober-Amtmann zu Wolfsberg in Kärnten.
Megerle v. Milhlfeld, Erg.-Bd. S. 459.
Steinkeller (im Schilde ein schrägrechter Balken, in welchemsich fünf Steinkellergewölbe befinden: nach einem Siegel des LorenzSteinkeller zu Breslau von 1435). Altes, schon vor dem 17. Jahrb.ausgestorbenes Breslauisches Patricier- und Adelsgeschlecht. Das-selbe sass bereits 1404 zu Schollwitz unweit Bolkenhain und Schloss-nitz im Breslauischen, 1438 zu Magnitz, ebenfalls unweit Breslau undzu Sadewitz, 1467 zu Sackschütz, 1474 zu Wilxen im Trebnitzischenund noch 1492 zu Baesau im Freistädtschen, zu Kochelwitz, Saük-schütz und Sembowitz.
Freih. v. Ledebur, II. S. 480.
Steinkeller (Wappen der Pommernschen Linie: in Blau im Schil-desfüsse ein rothes Herz, in welchem drei Degen, der eine senkrecht,der andere schrägrechts und der dritte schräglinks, mit den Spitzenstecken und Wappen der märkischen Liniein Blaü über drei grünenMügeln drei mit den Spitzen nach dem mittleren gerichtete, silberneSchwerter mit goldenen Griffen). Altes, Pommern und den Markenangehörendes Adelsgeschlecht. Hans Steinkeller auf Pantelitz be-gleitete mit anderen Bittern den Herzog Bogislav X. in Pommern1495 auf dem Zuge ins gelobte Land. — In der Mitte des 17. Jahrh.schied sich die Familie durch die Brüder Ernst und Philipp v. Stein-keller auf Wiepkenhagen im Barther Districte in zwei Linien: Ernsterwarb die Güter Krügersdorf und Görsdorf im Beeskowschen - undStorkowschen Kreise der Altmark, so wie das Gut Birkholz in derNeu mark und gründete die Krügersdorf-Birkholzschc Linie, Philippdagegen wurde 1622 mit Eötzenhagen im Schlawer Kreise belehntu. stiftete die Bötzenhagensche Linie. Die Krügersdorf-BirkholzischeLinie erlosch im Mannsstamme 3. Oct. 1826 mit Abraham Ernst v.St.,Majoratsherrn auf Birkholz und Krügersdorf. — Der Grundbesitz derBoetzenhagenschen Linie in Pommern hat im Laufe der Zeit mehr-fach gewechselt. In neuer Zeit stand derselben noch das Gut Carwitzim Kr. Schlawe zu. — Aon den in k. preuss. Militairdiensten gestan-denen Sprossen des Stammes ist namentlich Anton Abraham v. Stein-keller, gest. 1781 als Generalmajor a.D., bekannt geworden. Der-selbe war von 1774 bis 1781 Oommandant der Haupt- undBesidenz-stadt Berlin. Friedrich Leberecht v. St. war in den ersten Jahr-zehnten des jetzigen Jahrh. Herr auf Bistow und Boetzenhagen imKr. Schlawe und ein v. St., Landschafts-Syndicus, lebte um 1837 zuTreptow an der Bega. — Ueber die Familie v. Langenn-Steinkellerfindet sich Näheres Bd. Y. S. 384 in dem Artikel: v. Langenn.
Sinapius, I. S. 930. — Gaulie, 1. S. 24,41 u. 42. — Zedier, 39. S. 1692. — Brüggemann , T.S. 176: nach Elzow's Adelsspiegel. — N. Pr. A.-L. IV. S. 233 u. 34. — Freih. v. Ledebur, II. S.480 und III. S. 346. — Siebmacher, V. 158. — Pomm. W. ß. II. S. 135 und Tab. 51. — Kneschke.II. S. 416 — 18.
Steinkellner v: Kellerstein, Ritter u. Edle. Erbl.-österr. Bitter-stand. Diplom von 1751 für Johann Joseph Steinkellner, mit: Edlerv. Kellenstein.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 211. « j -