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geb. 1845 , stammen; Gr. Oscar, geb. 1824, k. k. Rittmeister in d. A.,verm. 1845 mit Leobtine Grf. Nugent, gest. 1850; Gr. Anatole, geb.1826, Pfarrer zu Kojetein in Mähren und Gr. Emil, geb. 1827, k. k.Kämm, und Rittmeister in d. A., verm. 1856 mit Felicie Grf. Feste-ties v. Tolna.
M. Rorel d'Ilauterice, annuaire ile la Noblesse de France, 1853. Dixieme annee, S. 253—256. — Deutsche Grafenh. d. Gegenwart, III. S. 288 u. 80. — Geneal. Taschenb. der gräll.Haus., 186U. S. 580 und liistor. Handb. zu demselben, S. 670. — W.-B. d. eisten*. Monarehio,Y. 30.
Orsbach (in Gold ein rot lies Andreaskreuz, von vier grünen, un-ten abgerundeten Seeblättern begleitet. Dieses Wappen kommt ganzüberein mit dem Wappen der im nachstehenden Artikel abgehandelten,erloschenen rheinländischen Familie v. Orsbeck). ■— Altes, rheinländi-sches Adelsgeschlecht, in und um Aachen, wo ein gleichnamiger Ortliegt, gesessen, welches Adelb. Erichius unter den edlen Geschlechternin Jülich, Cleve und Berg mit dem Namen: v. Orsenbach und örss-bach aufführt und welches dem Wappen nach eines Stammes mit derFamilie v. Orsbeck ist. — Während die Familie v. Orsbeck, s. unten,schon lange erloschen ist, hat die Familie v. Orsbach in den Rheinlan-den fortgeblüht und, laut|Eingabe, d. d. Aachen, 25. Juni 1829, wurdeAnton Joseph Hubert Hermann v. 0., mit Lambert Bernhard Hubert,Joseph Franz Ignaz Hubert und Hubert v. Orsbach unter Nr. 123 derClasse der Edelleute in die Adelsmatrikel der preuss. Rheinprovinz ein-getragen.
N. Pr. A.-L. V. S. 351. — Freih. v. Ledebur , II. S. 169. — W.-B. d. Preuss. llhciupro-vinz, I. Tab. 91 Nr. 182 und S. 85.
Orsbeck, auch Freiherren (Wappen ganz wie das der Familiev. Orsbach, s. den vorstehenden Artikel). Altes, rheinländisches, imHerzogthum Jülich gesessenes Adelsgeschlecht aus dem gleichnamigen,schon 1277 vorgekommenen Stammsitze unweit Heinsberg, welchesspäter auch zu Ollbrück, Vernich, Wensberg, Kendenich. Efferen undVehn begütert wurde. — Die fortlaufende Stammreihe beginnt Hum-bracht mit Stephan v. Orsbeck um 1277, dessen gleichnamiger Sohnauf einem Turniere zu Cöln 1341 starb. Von den Nachkommen warWilhelm v. 0. zu Wensberg und Eifern 1557 Canzler des HerzogthumsJülich und um dieselbe Zeit komnit. Damian v. 0. als Herr zu Kende-nich und Vernich vor. Ein Enkel des Letzteren, Dietrich v. 0., setzteden Stamm weiter fort und von ihm im zweiten Gliede stammten: Jo-hann Friedrich, welcher den freiherrlichen Titel führte und als kaiser-licher General-Feldmarschall 1696 kinderlos starb, Damian Emmerich,Dompropst zu Trier und zu Speier und Johann Hugo, Kurfürst undErzbischof zu Trier, Bischof zu Speier, Administrator zu Prüm,Propst zu Weissenburg und kaiserl. Kammerrichter. Derselbe starb6. Jan. 1711 und mit ihm erlosch der Stamm des alten rheinländischenAdelsgeschlechts, welches sich immer v. Orsbeck schrieb.
Spener , Lib. I. c. 92. § 15 u. 16. — Hundt rächt, Tab. 251. — v. ßattstein . I. S. 407. —Gauhe. I. S. 1550 u. 51. - Zedier, XXV. S. 1996. — Durchl. Welt, I. S. 327. - N. Pr. A.-L.Y. S. 351. — Freih. v. Ledebur, II. S. 169. — Siebmacher , I. 124: Ossberg, Rheiiiländiseli.— v. Mediny , III. S. 474 u. 75. — Suppl. zu Siebm. W.-B. IV. 20.
Orsini, Orsini v. Rosenberg, Fürsten. Reichsfürstenstand. Di-