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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
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Orefici aus den kaiserlichen Erblanden erhielten 1622 ein Reichsadels-diplom.

Handschriftl. Notiz.

O'Reilly, Grafen. Erbländ.-österr. Grafenstand. Diplom von 1787für Andreas O'Reilly, k. k. Oberstlieutenant.

Megerle v. Mühlfeld , Erg.-Bd. S. 24.

Oresfelde, Oebisfelde. Altes, längst erloschenes, magdeburgischesAdelsgeschlecht, aus welchem Hildesbrand v. Oresfelde 1369 das HausBartensieben als Lehen vom Erzbiscliofe zu Magdeburg erhielt.

Waltheri Sing. Magdeb. P. YI. S. 29.

Oreskovicli v. Breitenthurn. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1756 für Matthias Oreskovicli, k. k. Hauptmann im Likaner Pe-tazzischen Infanterieregim. mit dem Prädicate von Breitenthurn.

Megerle v. Mühlfeld , S. 237.

Orff auf Frohburg, Ritter. Reichsadels- und Ritterstand. Di-plom im kurpfälzischen Reichsvicariate vom 1. Oct. 1790 für D. Gott-fried Carl Orff. Der Empfänger des Diploms, nach Anlegung der Adels-matrikel des Kgr. Bayern als k. bayer. Medicinal-Rath, Professor undDirektor der Schule für Landärzte in München in dieselbe eingetragen,geb. 1755, stammte aus einer ursprünglich der ehemaligen ReichsstadtMemmingen angehörenden Familie, welche sich 1718 aus Memmingennach Nördlingen wendete, war der Sohn des Johann Caspar Orff, welcherum 1750 als kurbayer. Kriegsrath lebte und adoptirte den kurbayr.Lieutenant Carl Orff, geb. 1797, dessen Adel durch königliches Rescriptvom 24. Febr. 1816 anerkannt und dessen Ausschreibung in gleicherEigenschaft anbefohlen wurde. Das obengenannte Frohburg ist einHaus im englischen Garten zu München.

v. Long, S. 462 und Suppl. S. 128. W.-B. des Kgr. Bayern. VII. 54. v. Hefner, bavr.Adel, II. Tab. 121 u. S. lol. Kneschke , IY. S. 320.

Orgies, genannt v. Rutenberg (in Gold drei. 2 und 1, schwarzeRauten). Altes, mit dem deutschen Orden aus Niedersachsen nach Cur-land gekommenes Adelsgeschlecht, welches daselbst mehrereBesitzungen,namentlich die Ilsenbergischen und Czaddoschen Güter, an sich gebrachthatte und auf denselben fortblühte. Johann Christoph v. Orgies,genannt v. Rutenberg, Herr der genannten Güter, starb 12. Apr. 1808zu Ilsenberg und hinterliess zwei Kinder und zwei Brüder. Von Letz-teren war Ernst v. 0., genannt v. R., k. pr. Oberst und Alexander v. 0.,gen. v. R., k. pr. Oberstlieutenant. Der Beiname Rutenberg ist, wieschon die Aehnlichkeit der Wappen ergiebt, zweifelsohne der altenhildesheimischen, mit dem Erbmarsch all-Amte von Hildesheim beklei-deten Adelsgeschlechte v. Rautenberg, oder Rutenberg entnommen.Dasselbe führte ebenfalls in Gold schwarze Rauten von verschiedenerZahl, bald zwölf, 6 und 6, bald neun ,5,3 und 1 und bald sieben, 4und 3 und ist in der Heimath im Mannesstamme 11. Febr. 1647 mitBarthold v. R., h. braunschw. wolfenbiitt. Geh.-Rath und Berghaupt-mann , Herrn auf Bettmar u. s. w., in der weiblichen Linie aber mitAgnes v. Rautenberg, Gemahlin Gebhards v. Alvensleben, 1685 er-