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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
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geb. 1751, wurde 1771 in die altadelige Gesellschaft des Hauses Frauen-stein zu Frankfurt a. M. aufgenommen, kam 1781 in den FrankfurterSenat und starb 1820 ohne männliche Nachkommen. Die einzige Toch-ter, Charlotte, geb. 1790 und gest. 1853, vermählte sich 1811 mitWilhelm Freih. Schott v. Schottenstein, k. württemb. Kammerherrnund Ober-Forstmeister, welcher dadurch Mitglied der Gesellschaft desaltadeligen Hauses Frauenstein wurde.

Handschriftl. Notiz. Gen. Staatslmndbuch von 1718, S. 327. N. geneal. Handbuchvon 1777, 8. 307 und 308 und 1778, 8. 350. Suppl. zu Siebm. W.-B. IX. 23: v. Ohlcuschlu-ger. Kneschke , IV. S. 319.

Olfers, Olfers und Lindenkampf (in Silber ein aufgerichteterLöwe von natürlicher Farbe, in den Pranken einen grünen Oelzweighaltend: Olfers und Schild geviert: 1 und 4. der Olfers'sche Löwe mitdem Oelzweige und 2 und 3. zwei gekreuzte Anker: Lindenkampf).Reichsadelsstand, im Kgr. Prcussen anerkannt. Adelsdiplom vom 23. Aug.1803 für Franz Theodor Olfers zu Münster und die Gattin desselben,Maria Elisabeth Lindenkampf und deren eheliche Nachkommenschaft,mit vier Ahnen väterlicher und mütterlicher Seite und preuss. Aner-kennungsdiplom vom 25. Mai 1805. Ein aus dem Münster'sehenstammendes Adelsgeschlecht, aus welchem namentlich Ignaz v. Olfers,geb. 1792 zu Münster, bekannt geworden ist. Derselbe wurde 1820 k.preuss. Gesandtschaftssecretär in Brasilien, Neapel und Lissabon, 1829Ministerresident in der Schweiz, 1833 Rath im Cultusministerium und1840 Generaldirector der Königlichen Museen in Berlin. Nächstdemstanden 1837 in k. pr. Staatsdiensten: v. 0., Rath bei dem Oberlandes-gcrichte zu Münster und v. 0., Ober-Procurator zu Coblenz. DieFamilie wurde in Ostpreussen mit dem Rittergute Methgetten im Kr.Königsberg p. r. begütert, welches 1857 der Frau v. Olfers zustand.

N. Pr. A.-L. III. S. 182. Freih. v. Ledebur, II. S. 165 und 106. W.-B. der preuss.Monarch. IV. 14. Kneschke], I. S. 317.

Oleski, Estlich-Oleski. Alte preussische, zu dem polnischenStamme Grzymala gehörende Landesritter, welche zu Ostrowitt im Kr.Schwetz sassen. Georg v. Oleski, gest. 1571, war Castcllan von Culm.

Freih. v. Ledebur , II. S. 105.

Oleslieim, Olleslieim, genannt Miilstroe, Olmissen. Altes, jiilich-sches Adelsgeschlecht, dessen gleichnamiger Stammsitz bei 1 lüren schon1187 vorkommt. Dasselbe sass bereits 1397 zu Rath und Vornebachund 1480 zu Mödersheim, erwarb dann im 16. u. 17. Jahrh. mehrereandere Güter und war noch 1774 zu Hallen unweit Düren ansässig.Nach dieser Zeit ist das Geschlecht ausgegangen.

Fahne, I. S. 312. Freih. v. Ledebur, II. S. 1G6.

Olitorius, Olotorius v. Graswiz. Reichsadclsstand. Diplom von1621 für Adam Olitorius, Doctor der Arzneikunde zu Wien, mit demPrädicate: v. Grawicz.

Handschriftl. Notiz.

Oliva (in Silber drei schräglinke, rothe Balken). Reichsadcls-stand. Diplom vom 11. Oct. 1745 für Alexander Theodor Oliva.Rbeinländisches Adelsgeschlecht, welches in der Person des Alexander