Oestein. Ein in neuer Zeit zu dem in der Rheinprovinz begüter-ten Adel gehörendes Geschlecht. Der k. preuss, Rittmeister a. D.v. Oestein war 1857 Herr auf Linnep im Kr. Düsseldorf.
Rauer , Adressbuch, 1857, S. 1G0.
Oesterling (Stammwappen: Schild von Silber und Schwarz, derLänge nach getheilt mit einem Todtenkopfe. Adeliges Wappen: Schildgeyiert: 1 u. 4 in Schwarz zwei gekreuzte, weisse Todtengebeine [Schen-kelbeine] und 2 u. 3 in Gold ein vorwärts gekehrter, weisser Todten-kopf). Reichsadelsstand. Diplom von 1670 für Ernst Christian Oester-ling . fürstl. meklenb.-güstrowschen, später k. k. Geh.-Rath. Derselbewar ein Sohn des aus einem hallischen Pfünnergeschlechte stammendenk. schwedischen Obersten Samuel Oesterling, welcher sich 1643 mitder Tochter des Landraths Ernst Dubislav v. Eichstädt auf Gross-Küs-sow vermählte und durch diese Vermählung mit Pommern in Verbin-dung kam, doch starb derselbe schon 1647 als Commandant zu Iglauin Mähren, als diese Stadt belagert wurde. Ernst Christian v. 0. er-stand 1686 mehrere v. Eickstädt'sche Besitzungen: Altenwalde, Bar-nims-Cunow, Klützow und Ulstädt, von welchen der Sohn desselben,Samuel v. 0., Dompropst zu Colberg und Landrath des Pyritzer Krei-ses, wieder einige verkaufte. Von Letzterem stammte der LandrathJoachim Abraham v. 0. und von diesem der 1807 verstorbene Ritt-meister Wilhelm Moritz Samuel Magnus v. 0. auf Klützow, dessen Sohn,Wilhelm Otto Carl v. 0., im russischen Eeldzuge 1812 geblieben , denMannsstamm des Geschlechts schloss.
Zedier, XXV. S. 773 u. 74: nach schriftl. Nachrichten. — Brüggemann, I. S. 167. —N. Pr. A.-L. III. S. 476. — Frei/i. r. Ledebur , II. S. 162 u. 63 und III. S. 317 u. 18. -Rreghaupt, Tab. 30. — Portrait des Ernst Christian v. 0. und des Dompropstes Samuel v. 0.— Pommern. W.-B. III. Tab. 19. u. S. 25—27. — Kneschke, II. S. 323 u. 24.
Oesterling- (Schild geviert: 1 in Blau eine in der rechten Ober-ecke des Feldes aus Wolken hervorscheinende, goldene Sonne; 2 u. 3in Blau ein silberner Stern und 4 ebenfalls in Blau ein goldener, wach-sender Halbmond). — Schwedischer Adelsstand. Diplom vom 6. Febr.1660 für Jonathan Oesterling.
Freih. v. Ledebur, II. S. 163.
Oesterreich, Oestenreicli (in Blau ein silberner Schiffsanker). Einim vorigen Jahrhunderte in Pommern, im Brandenburgischen und inOstpreussen begütert gewesenes Adelsgeschlecht, welches noch 1730 inPommern zu Hohen-Grape und Linde unweit Pyritz, und im Branden-burgischen zu Pitzerwitz bei Soldin sass und auch in Ostpreussen Barsch-nicken bei Fischhausen und Ripkeim unweit Wehlau an sich gebrachthatte. — Johann Friedrich v. Oesterreich, geb. 1704 in Pommern,starb als k. preuss. Major und Commandant eines Grenadierbataillons1759 an seinen, in der Schlacht bei Kunersdorf erhaltenen Wunden.
N. Pr. A.-L. in. S. 476 u. 77. — Freih. v. Ledebur , II. S. 163.
Oesterreicher v. Lewenthal. Reichsadelsstand. Diplom von 1595für den kaiserlichen Diener und Hofkammercanzlei-Schreiber Oester-reicher und für die Vettern desselben, mit dem Prädicate: v. Lewenthal.
Handschrift!. Notiz.
Oetinger, Oettinger (in Schwarz ein aus einer dreizinnigen, sil-
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