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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
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v. Streitberg-, welcher in k. k. Diensten zum Oberstlieutenant stieg, als-ihm in einem Scharmützel der rechte Arm zerschossen wurde. Er nahmdaher den Abschied und kaufte unweit Eger ein kleines Gut, konnteaber dasselbe, verwüstet von den Schweden und da er selbst von den-selben gefangen geworden, nicht lange behaupten. Durch seine unddurch die Noth seiner Familie nahm er schwedische Dienste, rieth1648 die kleine Seite der Stadt Prag, was auch glückte, zu überfallen,wurde Oberst und erhielt den Namen Streitberg, auch scldoss Schwe-den ihn später mit in den Osnabrückschen Frieden ein.

Garthe, TT. S. 815 u. 10.

O-Duyer, Grafen. Reichsgrafenstand. Diplom von 1713 für Jo-seph Anton O-Duyer, k. k. Obersten, wegen Abstammung aus altem,aus Irland herstammenden adeligen Geschlechte.

Megerle v. Mühlfeld, S. 20.

Oebsclielwitz, Obschelwitz. Osterländisches Adelsgeschlecht, zuKnauth's Zeiten zu Glosien und Elster-Trebnitz gesessen. Aus dem-selben stammte: Jobann Adolph v. Oebsclielwitz, gest. 1824, welcher1795 kursächs. Oberst und General-Adjutant und später Generalmajorund Chef eines, seinen Namen führenden Infanterieregiments wurde.Bei einer neuen Organisation der k. sächs. Armee wurde 1810 dasbetreffende Regiment aufgelöst. Der Name der Familie ist in neuerZeit in Sachsen nicht mehr vorgekommen.

Handschrift!. Notiz. Knauth, S. 544. Zedier, XXV. S. 822. W.-B. d. sächs. Staa-ten, X. G4.

Oecklioven. Altes, cölnisches, adeliges Patriciergeschlecht, auswelchem Johann v. Oeckhoven, gest. 1640 als Bürgermeister zu Cöln,stammte. Dasselbe ist in der ersten Hälfte des 18. Jahrb. erloschen.

Fahne, I. S. 309. Freih. v. Ledebur, II. S. 159.

Oechsner, Freiherren. Erbländ.-österr. Freiherrnstand. Diplomvon 1819 für Georg Ritter v. Oechsner, k. k. Geh.-Rath und Land-rechts-Präsidenten in Lemberg.

Megerle v. Mühlfeld, S. 74. 1

Oeder. Adelsstand des Kgr. Preussen, doch fehlen nähere An-gaben über das Diplom. Ein Fähnrich v. Oeder stand 1806 im k.preuss. Infanterieregimente Jung-Larisch und blieb 1813 als Lieute-nant im 3. Infanterieregimente.

N. Pr. A.-L., Y. S. 347. Freih. v. Ledebur, II. S. 159. - W.-B. d. preuss. Monarch., IV. 13.

Oedenberg. Altes, bayerisches, schon 1319 vorgekommenes Adels-gesclilecht aus dem gleichnamigen Stammschlosse unweit Nürnberg.

v. Falkenstein , Codex diplom. ahtiq. Nordgav., S. 120 Nr. 4. Zedier, XXV. S. 53G.

Oedt, Oed, Oeetli, Oetli, Freiherren und Grafen. Reichsfrei-herrn- und Grafenstand. Freihcrrndiplom von 1608 für Sebastianv. Oedt und für die Brüder desselben, und Grafendiplom von 1714 fürErasmus Anton Freih. v. Oedt, Franz Ferdinand v. 0., olmützer DomCapitular und Franz Carl Freih. v. 0. Eins der ältesten österreichi-schen Adelsgeschlechter, welches in früher Zeit gewöhnlich Oeder ge-nannt wurde und unter diesem Namen auch in Tirol vorkam, wo esaber um 1480 ausging. Das Stammschloss Oedt kam in fremde Hand,