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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
Entstehung
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ciergeschlecht gleiches Namens in der Stadt Erfurt. Aus Letzteremwar Rudolph v. Nordhausen 1291 Bürger zu Erfurt und tritt urkund-lich als Zeuge in dem Verkaufe der Gerichte und Voigtei zu Gispers-leben Kiliani von dem Grafen Albert v. Gleichen an einige Patricier zuErfurt auf. Der genannte Rudolph v. N. sass 1306 im Rathe der StadtErfurt, Eckbrecht v. N. war 1357 Rathsmeister und Gotzo v. N. be-kleidete dasselbe Amt. Später kommt das Geschlecht namentlich in undum Halle begütert vor und zwar 1444 zu Burg bei Radewell, 1479 zuBeesen an der Saale, und 1613 und noch 1632 zu Gollenberg unweitMerseburg. Heinrich v. Nordhausen tritt urkundlich 1327 auf, dochzeigt das dreieckige Siegel mit der Umschrift: S. Hinrici de Northusenin Schwarz eine silberne, die Spitze aufwärtskehrende Schafschecre: dieNachkommen müssen also das Wappen verändert, oder vielleicht meh-rere geführt haben. Johann v. Northauseu, Jur. utr. Doctor, war schon1530 Herr auf Gollenberg und aus der Ehe desselben mit Margaretha"V. Schönfeld a. d. IL Loebnitz bei Delitzsch stammte Georg v. Noit-hausen auf Gollenberg, Domherr und Senior der Stifte Merseburg undZeitz, wie auch Dechant zu St. Sixti, welcher 1623 im 64. Lebensjahrestarb und aus zweiter Ehe mit Anna Maria Janus v. Eberstedt vierSöhne hiuterliess. Der Stamm hat aus dem 18. Jahrh. in das 19. hin-übergeblüht. Ein v. N., k. preuss. Hauptmann a. D., war 1845 Post-meister zu Neustadt-Eberswalde und später stand ein Premierlieutenantv. N. im 17. und ein Seconde-Lieutenant im 7. k. pr. Infant.-Re-gimente.

Gaulie, I. S. 1500. Zedier , XXIV. S. 1350. v. Dreyhaupt , Beschreibung des Saal-kreises, T. S. 63 und Tab. I. u. 11. S. 103. Beilage B. u. Tab. 28. N. Pr. Ä.-L. V. S. 346. Dipl. Jahrb. für den preuss. Staat, 1843. S. 324. Freih. v. Ledebur , D. S. 152. Sieb-maoher, I. 157 : v. Northausen, ineissnisch. v. A/eding , I. S. 417 u. 18.

Nordkirelien. Ein im 16. u. 17. Jahrh. zu dem in Westphalenbegüterten Adel zählendes Geschlecht, eines Stammes und Wappens mitden v. Vittinghof. Dasselbe sass im Dortmundschen 1543 zu Westhaubei Mengede und 1603 zu Hörde und Edinghausen. Als Stammhauswird das Gut Nordkirchen unweit Lüdinghausen angenommen.

Freili. v. Ledebur, 11. S. 15*2.

Nordmann, Ritter. Böhmischer Ritterstand. Diplom vom 7. Juli1728 für Gustav Adolph v. Nordmann.

Handschrift!. Notiz. Sinapius , 11. S. 845: verwechselt mit v. Nordmann. MegerXtv. Mühlfeld , Erg -Bd. S. 182.

Nonnann (Schild quer getheilt: oben in Silber ein aufwachsender,schwarzer Adler und unten in Blau drei neben einander aufgerichtete,rothe Wecken). Eins der ältesten, angesehensten und begütertstenAdelsgeschlechter auf der Insel Rügen und im Wolgast'schen, welchesfrüher auch Naumann, Nahrmann und Norrmann geschrieben wurde undspäter auch nach Dänemark, Schweden, Schlesien, Ostpreussen, Mek-lenburg, Württemberg etc. kam. Dasselbe zählte schon im 13. Jahrh.zu ctem auf Rügen gesessenen Adel und die Güter Dubkewitz, Helle,Liddow, Jarnitz, Lebbin, Läse, Nieudorf, Poppelwitz, Tribberatz, Trib-bevitz etc. auf Rügen, Thurow im Anclamschen, Niederhof, Eckhofl' etc.im Kr. Grimme, Hohen-Brünsow, Hohen-Mocker, Strelow und Werder