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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
Entstehung
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Nicelli, Grafen, Ein jetzt in Preussen blühendes Grafengeschlecht.Carl Graf v. Nicelli starb 1816 als Ober-Steuer-Controlenr zu Neuss.Derselbe hatte sich 1835 mit Auguste Tnubert vermählt, welche späterals Wittwe in Berlin lebte. Aus dieser Ehe stammten zwei Söhne: E.Graf v. N., k. preuss. Premierlieut. und stellvertretender Adjutant im3. Bataill. des 2. Garde-Grenad.-Landwehr-Regiments u. Graf Gustav,geb. 1833 und gest. 1863, k. preuss. Premierlieut. im K. AlexanderGarde-Grenadier-Regim., commandirt als Erzieher beim Cadettenhausezu Berlin. Derselbe hatte sich 1862 verlobt mit Editha v. Arnstedt-Gross-Werther.

Ircih. v. Ledebur, II. S. 146. — Geneal. Taschen!). d. gräfl. Häuser, 1864, S. 5S3.

Nick v. Nickfeld. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1808für Johann Nick, k. k. pens. Hauptmann, mit dem Prädikate: v. Nickfeld.

Megerle v. Mühlfeld , S. 234.

Nickelli. Reichsadelsstand. Diplom von 1780 für ChristophNickelli, Lieutenant im k. k. Dragoner-Regimente und für den Bruderdesselben, Ignaz Nickelli, Lieutenant im k. k. Cheval.-Legers Regim.Graf Kinsky.

Megerle v. Mühlfeld, Erg .-Bd. S. 389.

Nickeritz, Nickritz. Ein aus dem Meissenschen stammendes Adels-geschlccht, welches in die Neumark kam, wo Nicolaus v. N. 1459 Voigtder Neumark war. Später wurde dasselbe inOstpreussen gesessen, besassschon 1466 Schönau im Neidenburgischen, hatte im 18. Jahrb. an-sehnliche Güter und sass noch 1777 zu Wolka und Gross-Wolla im Kr.Orteisburg, und in demselben Kreise 1784 zu Ruttkowen und 1790 zuTheerwisch.

Freih. v. Ledebur, II. S. 146.

Nickisch, Nickisch (Nikiscli v. Roseneck). Böhmischer Adels-stand. Gnaden- und Adelsbrief vom 18. Juli 1623 für Hans Nickisch,Rath und Burggrafen des Erzh. Carl von Oesterreich, Bischofs von Bres-lau und Brixen, Bruder K. Ferdinand IT., für sich und seine Familie,mit dem Prädicate: v. Rosenegk, nach der ihm zustehenden BesitzungRosenegk, jetzt Rosnig, im Liegnitzischen. — Der Sohn des Hans N.v. R., Daniel, war Herr auf Adelsdorf bei Haynau und Trzebitzko beiMilitsch und setzte den Stamm durch drei Söhne: Balthasar, Daniel II.und Sigismund, fort. Balthasar v. N. u. R. machte grosse Reisen, er-warb nach seiner Rückkehr im Trebnitzschen die Güter Stroppen, Kon-radswaldau, Krumpach, Pclkau etc. und starb 1688. Von vielen Kin-dern überlebte ihn nur ein Sohn, Christian Friedrich v. N. u. R., wel-cher, neben den väterlichen Gütern, auch Sebnitz unweit Liegnitz be-sass, Landes-Deputirter war und aus der Ehe mit Franziska v. Studnitza. d. II. "Wontschütz einen Sohn, Balthasar und eine Tochter, Sophia,hatte. Daniel v. N. u. R, hinterliess zwei Söhne, Christian Ferdinandauf Ober-Scbnitz, welcher unvermählt starb und Hans Balthasar, wel-cher den Stamm durch zwei Söhne fortsetzte. Der älteste derselben,Daniel Gottlob, war mit Anna Ursula v. Seher a. d. II. Tannhausen ver-mählt und der jüngere Bruder, Ernst Rudolph, war Herr auf Adelsdorf.Sigismund v. N. u. R. hatte das Gut Trzebitzko geerbt und starb ohne