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Neuhold, Edle. Erbl.-üsterr. Adelsstand. Diplom von 1818 fürAndreas Neuhold, k. k. Landwehr-Hauptmann und Besitzer des GutesDub in Böhmen, mit dem Prädicate: Edler v.
Mi'gerlc o. Mühlfeld, S. 233.
Neukirchen, genannt Nyvenheim,Nyvenlieini. Freiherren (Schildgcviert: 1 und 4 in Silber ein schwarzer Querbalken, über welchem imrechten, oberen Winkel ein schwarzer Rosskamm schwebt: Neukirchenund 2 u. 3 in Roth ein goldener Querbalken: Nyvenbeim). Alt herge-brachter Freiherrnstand, für die Linie in Preussen vom Könige Frie-drich Wilhelm IV. laut Cabinets-Ordre d d. 21. Aug. 1852 anerkanntund bestätigt, nachdem schon früher, 25. Dec. 1648, von dem Kurfür-sten Friedrich Wilhelm zu Brandenburg der alte Adel des Geschlechtsanerkannt worden war. — Altes, rheinländischcs Adelsgeschlecht, wel-ches, nach Fahne, nachdem dasselbe in den Besitz des Dorfes Nieven-heim unweit Neuss gekommen, den Beinamen Nievenheim oder Nyven-heim angenommen hat. Gerhard Neukirch tritt urkundlich schon 1255und Wilhelm v. Nuventheim 1289 auf. Die ununterbrochene Stamm-reihe beginnt mit den Urgrossältern des Johann v. Neukirchen, Herrnzu Neuraidt und Oelen, welcher sich mit Anna v. Nyvenheim, Erbtochterzu Gerode, vermählte. Bei dieser Vermählung wurde 1403 bestimmt,dass die Nachkommenschaft Namen und Wappen beider Familien, ver-einigt führen sollte, wie denn auch seitdem immer geschehen ist. DasGeschlecht breitete sich aus dem Jülichschen weiter am Niedcrrhein undspäter auch in den Niederlanden aus, besass mehrere Erbämter undGüter, schwor bei Hoch- und Domstiften auf und zählte unter "seinenSprossen Ritter und Comthure des deutschen Ordens. — Die Familieblühte in zwei Linien, die erste in, drei Zweigen und zwar im erstenZweige in den Niederlanden und Frankreich, im zweiten in den Nieder-landen und Ostindien und im dritten in den Niederlanden und in derzweiten Linie in Preussen fort. Die erste Linie stammt von Wolter Gott-fried Frcih. v. Neukirchen, genannt Nyvenheim, Herrn zu Driesberg,Kessel, Mook und Miissenberg, welcher sich 1703 mit Elbertina Freiinv. Tengnagell a. d. H..Gellicom, gest. 1726, vermählte. Derselbe waraus der 13. Generation der früheren Stammreihe und gründete die Linie,welche sich aus den Niederlanden, theilweise, wie erwähnt, nach Ostin-dien und Frankreich ausgebreitet hat. Drei seiner Söhne, Johann Gys-bertLudolph Adrian, Carl Johann und Wolter Godfried, hatten dauerndeNachkommenschaft. Freih. Johann Gysbert Ludolph Adrian, Herr zuDriesberg, Mook und Kessel, vermählte sich 1731 mit Syna MargarethaFreiin v. Wylie, Erbtochter zu Eck und Wiek verzichtete auf seineErbämter im Cleveschen, verkaufte die dortigen Güter und wurde unterdie geldernsche Ritterschaft aufgenommen. Von seinen Söhnen hattenzwei Nachkommen, nämlich Evert Johann und Bernhard. Evert Johann,Herr zu Eck und Wiel, liinterliess aus der Ehe mit Friederike Freiinv. Bentinck, neben einer Tochter, Freiin Albertine, .venu, mit AndreasFreih. v. Pallandt, Herrn zu Eerde, später Wittwe, einen einzigen Sohn:Jan Gysbert Ludolph Adrian, welcher in zweiter Ehe mit AntoinetteGrf. v. Bentinck vermählt war, aus welcher Ehe ein Sohn entspross: