Druckschrift 
6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
Entstehung
Seite
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Netzer, v. Wo 1 (Ten, genannt v. Netzer. Ein zu dem Adel imItheinlariÖe gehörendes Geschlecht, aus welchem in neuester Zeit dreiSprossen Offiziere in der k. pr. Armee waren.

Freih. v. Ledebur , II. S. 144.

Netzow, s. Neetzow, S. 457 u. 58.

Neu (in Silber zwei schrägrechte Balken, von welchen der obererotli, der untere blau ist und zwischen welchen unter einander drei, dieKörner nach oben und rechtskehrende, goldene Halbmonde schweben).Reicksadelsstand. Diplom vom 26. Aug. 1614 für Balthasar Neu, Rathund Geh. -Secrctair des Markgrafen Joachim Ernst zu Brandenburg.Der Stamm blühte fort und die von dem Empfänger des Diploms imvierten Gliede stammenden Gebrüder: Johann Philipp v. Neu, geb.1764, k. bayer. Major der Landwehr, auf dem Veilhofe bei Nürnbergund Martin Wilhelm v. N., geb. 1765, vormaliger Stift-EbrachischerRath in Nürnberg, wurden, nach Anlegung der Adelsmatrikel des Kgr.Bayern, in dieselbe eingetragen.

v. Lang, S, 457. — W.-B. d. Kgr. Bayern, VII. 45. — v. Tlefner , bayer. Adel, Tab. 119u. S. 99. — Kneschke, II. S. 317.

Neu, Freiherren. Reichsfreiherrnstand. Diplom von 1796 für An-dreas Neu, k. k. Feldmarschall-Lieutenant, wegen Vertlieidigung derFestung Mainz.

Megerle v. Mühlfeld, S. 73.

Neubauer, Neupauer. Reichsadelsstand. Diplom um 1679 für dieGebrüder Andreas und Franz Wolf Neubauer.

Handschriftl. Notiz.

Neubeck, Freiherren. Ein aus Elsass stammendes Adelsgeschlccht,welches den Gebrauch des freiherrl. Titels und Wappens und alten Be-sitz nachwies, worauf die Brüder Heinrich Freih. v. Neubeck, k. bayer.Hallverwalter in Regensburg und Carl Freih. v. N., Hauptmann im k.bayer. 8. Linien-Infant.-Reg., Brigade-Adjutant etc., nach Anlegung derAdelsmatrikel des Kgr. Bayern, in die Freiherrnklasse derselben einge-tragen wurden.

v. Lang , S. 190 u. 91. — W.-B. d Kgr. Bayern, III. 67 u. v. Wölckern, Abtheil. 3.

Neuber, Neuber v. Neubern (in Gold ein rechtsgekehrter, schwar-zer Löwe mit rotli ausgeschlagener Zunge, welcher in der rechten Vor-derpranke drei grüne Kornähren an blättrigen Stengeln hält). Reichs-adelsstand. Diplom im kursächs. Reichs-Vicariate vom 29. Juni 1792für Johann Gottlob Neuber, Besitzer des Rittergutes Tanneberg im Erz-gebirge, mit dem Prädicate: v. Neubern. Dass der Mannsstamm fort-gesetzt worden sei, ist nicht bekannt.

Handschriftl. Notiz. — TiirofF, I. 204. — W.-B. d. sächs. Staat. IV. 63. — Kneschke , II.8. 317.

Neuberg, Gemmricli v. Neuberg, Freiherren (Schild geviert mitMittelschilde. Mittelschild von Gold und Schwarz quer getheilt mit demaus dem Schildesfussc aufwachsenden Kopf und Hals eines weissenBracken mit rotli ausgeschlagener Zunge und mit golden eingefasstemund verzierten schwarzen Halsbande. 1 u. 4 in Gold ein an die Thei-lungslinie angeschlossener, halber, schwarzer Adler und 2 u. 3 von Rothu. Silber quer getheilt, ohne Bild). Erbl.-österr. Freiherrnstand. Diplomvom 19. Dec. 1853 für Wilhelm Anton Johann Jacob Ritter Gemmricli