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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
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stand 1806 im Regimente v. Chlebowski in Warschau und starb 1811als Major und Grenz - Brigadier und ein Sohn desselben, welcher 1807Fähnrich geworden, nahm als Lieutenant im 10. Infanterieregimente1811 den Abschied. Noch 1845 stand ein See.-Lieutenant v. Natter-möller im 3. Infanterieregimente.

N. l'r. A.-L. III. S 446. Freili. v. Ledebur, II. «S. 137 und III. S. 315.

Natza, Nazza. Altes, thüringisches Adelsgeschlecht, als dessenStammsitz das gleichnamige gothaischc Dorf bei Hallungcn angenommenwird und welches noch 1650 zu Gangloffsömmern unweit Weissenseeund zu Nieder-Gebra bei Nordhausen sass.

Brückner, Kirch.- und Schul.-Staat d. Herz. Gotha, II. Stck. 10. S. 7. Freih. v. Le-debur, II. S. 137.

Natzmer. Altes, pommersches Adelsgeschlecht, aus welchemschon 1228 Wizoslaus und Andreas Natzmer nach Micrael in einemden Abt zu Walbuch betreffenden Donationsbriefe des Dorfes Neurianvom Herzoge Wartislaus als Zeugen mit dem Namen: Castellani vor-kommen und die Gebrüder Hinrik und Wulf de Nazemer in einer Ur-kunde des Schlawer Stadtarchivs von 1398 genannt werden. Dieordentliche Stammreihe des Geschlechts beginnt schon mit Peter Natz-mer zu Jarislavhagen (Jershagen) um 1330 angefangen. Von den Ur-enkeln desselben wurde Carsten N. auf Ristow, welcher um 1470 lebte,ein Ober-Acltervater der Gebrüder: Hans auf Ritzenhagen, welcher sichals Rittmeister in Frankreich und Spanien auszeichnete, den Stammaber nicht fortsetzte und Heinrich BogislausN., um 1468 herz, pom-merscher Rath und Landvoigt zu Stolpe. Von den drei Sühnen desLetzteren war Wilhelm 1488 Prälat zu Camin, später Dompropst zuStolpe und zuletzt Starost zu Draheim, Anton auf Ristow, fürstl. pom-merscher Rath und Hofmarschall, erschien 1527 als Gesandter des Bi-schofs zu Camin auf dem Reichstage zu Regensburg und von Claus v. N.stammte Anton II. auf Gutzmin, fürstl. pommern. Ilofrath und späterLandvoigt zu Stolpe und Hauptmann zu Lauenburg. Von seinen En-keln: Joachim Heinrich auf Gutzmin und Dubislaus aufVellin, wurdeLetzterer Landrath in Hinterpommern, Ersterer aber, vermählt mitBarbara v. Weyer, kurbrandenburg. Landrath in Hinterpommern, gest.1670, hinterliess zwei Söhne: Claus Ernst und Dubislav Gneomar.Claus Ernst, anfangs herzogl. württemb. Oberrath, später fürstl. bay-reuthscher Geh.-Rath und Lehnpropst und seit 1695 kurbrandenburg.Geb,-Rath, Prälat zu Camin und Hauptmann zu Quarckenburg, starb1702 mit Hinterlassung eines Sohnes, in welchem Gauhe den um 1736zum k. poln. und kursächs. Obersten ernannten Johann Christoph v. N.vermuthet. Dubislaus Gneomar v. N., gest. 1739, k. preuss. General-Feldmarschall, Chef des Regiments Gensdarmen, Amtshauptmann zuNaugardten, Massow u. s, w., Prälat zu Colberg und Herr auf Gross-und Klein-Jannewitz, Gutzmin, Lubow und Wobesde, war in ersterEhe vermählt mit Sophie v. Wrech und in zweiter mit Charlotte Justinev. Gersdorf, verw. Grf. v. Zinzendorf und Pottendorf, gest. 1763, auswelcher letzteren Ehe zwei vor dem Vater unvermählt gestorbene Söhnestammten: Carl Dubislaus, gest. 1737, k. preuss. Rcgierungs- und

Kneschke , Deutsch. Adels-Lex. VI. 29