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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
Entstehung
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Linie das gevierte Wappen der Klein-Eybstädter Linie, doch mit demUnterschiede, dass die Flügel im 1. u. 4. Felde nicht von Roth und Silberübereck getheilt, sondern ganz roth sind.

Bucelini, Stemmatogr. P. III. Schannat, S. 129. Gauhe , I. S. 1439 und 40.v. IJattslein , III. S. 33447. Zedier , XXII. S. 444 Biedermann , Canton Steigerwald,Tab. 8998. Stumpf, Histor. Archiv, I, Heft, fol II. N. Gen. Handbuch, 1777. S. 131und 1718. S. 15153. Salver , S. 365, 398, 740, 741 u. 743. v. Lang , S. 1S9 u. Nach-trag, S. 5759. Siebmacher, I. 101: v. Münster, Fränkisch. v. Meding , I. S. 406 u.407: v. M. u. Freih. v. M. Tyroff, I. 21: F. H. v. M. W.-B. d. Kgrs. Bayern, III. 64 :F. II. v. M. Niederwerner Linie und 65: F. H. v. M. Kleineybstädter Linie und F. II. v. M., zuLisberg und v. Wötckem , Abtli. 3. v. Hefner, bayer. Adel, Tab. 48 u. »S. 48: ebenfallsdrei Wappen. Kneschke , III. S. 32225.

Münster, Monster (in Roth eingefasstem Schilde in Silber zweiblaue Querbalken). Altes, ursprünglich westphälisches, aus dem Teck-lenburgischen stammendes, später auch nach Cur- und Liefland gekom-menes Adelsgeschlecht, wie schon das Wappen ergibt, verschieden vonder ebenfalls westpbülischen Familie v. Münster, Monster, Monster.Dasselbe hatte bereits 12G7 einen Burginannssitz zu Tecklenburg, sass1347 zu Rechvelde, 1360 zu Vortlage im Tecklenburgischen, wo umdiese Zeit Guederus v.Münster lebte, 1562 zu Velpe ebenfalls bei Teck-lenburg, 1599 zu Krechting unweit Borken, sowie zu Alst bei Stein-furt, Ilackfort bei Recklinghausen, Hengel bei Ahaus u. s. w. und noch1710 zu Vortlage. In Curland war das Geschlecht bereits 1565 zuAscherade, 1600 zu Hennenorm, Heydeckensgut und Razen und noch1785 zu Tokroy gesessen. Aus dem Hause Vortlage stammte auchder in der Kirchengeschichte bekannte treue Anhänger Calvins: Johannv. Münster, geb. zu Vortlage 1557 und gest. 1632 im 57. Lebensjahre,Herr zu Lengerck u. s. w., anfangs Amtshauptmann zu Wind im Nas-sauischen, später gräfl. nassau-lippescher erster Rath und gr-äfl. teck-lenburgischer Hofrichter. Dass die Familie, wie in Cur- und Lief-laml, auch in Westphalen fortgeblüht, ist nicht bekannt.

Rumpius, Tecklenb. Chronik, B. 30. Gauhe , I. S. 1440 u. 41. v. Firks , Ursprungdes Adels in den Ostsee-Provinzen, S. 154: Freih. v. Ledebur, II. S. 131. Siebmacher,V. Anhang, 40. v. Steinen, Tab. 61, Nr. 1. Neirnbt , Curländ. W.-B. Tab. 27.

Münster, Münster auf Stephaning, Münster zu Grosssetzen-berg (in Roth ein schrägrechter, silberner Balken, belegt mit drei rothenRosen). Reichsadelsstand. Diplom vom 12. März 1668 für ChristophMünsterer, kurbayerischen Ptleger, unter Umänderung des Namens in:v. Münster. Von den Nachkommen desselben in der 6. Generationwurde Joseph Ferdinand Maria v. Münster, geb. 1797, adeliger Lehen-Vasall zu Stephaning, in die Adelsmatrikel des Kgr. Bayern eingetragen.

v. Lang, Supplement, S. 125: Münster auf Stephaning. W.-B. d. Kgr. Bayern, VII.41 : Münster zu Grosssetzenberg.

Münsterer, Edle (Schild durch eine aufsteigende, gebogene Spitzegetheilt, dreifeldrig. 1 u. 2, oben rechts und links, in Schwarz einnach aussen strahlender Comet und 3, in der Spitze, in Blau auf grü-nem Boden ein rechts sprengender Pegasus mit schwarzen Flügeln).Reichsadelsstand. Diplom im kurpfälzischen Reichsvicariate vom 9. April1742 für Christian Franz Xaver Münsterer, Hofrichter des FrauenstiftsChiemsee, mit dem Prädicate: Edler v. Der Stamm blühte fort undder Sohn des Diplomempfängers: Franz Xaver Edler v. Münsterer, geb.