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denen Hörnern und ausgestreckter Zunge) führte, dieselbe kam auchim Darmstädtschen, Schleswigischen, Vlämischen u. s. w. vor, s. Bd. II.S. 170: im Artikel: Buseck, Busseck, Freiherren. —
Münch v. Münchenstein, genannt Loewenburg (Schild geviert:1 und 4 in Blau ein goldener Löwe mit doppeltem Schweife und 2 u. 3in Silber ein blaugekleideter Mönch, welcher eine Hand ausstreckt).Altes, schweizerisches und schwäbisches Adelsgeschlecht, welches zudem, in viele Linien geschiedenen Stamme der Mtinche in der Schweiz,s. S. 402, gehörte und wechselsweise mit den Reichen v. Reichensteindas Erbkämmerer - Amt des Hochstifts Basel bekleidete. HartmannMünch zu Münchenstein war von 1403 bis 1423 Bischof zu Basel undnoch 1738 kommt Beatus Antonius Münch v. Münchenstein, genanntLoewenburg als Dom-Cantor zu Costnitz vor.
Gauhe , I. S. 14:42 u. 143. — v. Hattet ein. III. S. 184 des Supplements. — Büscliing, Erd-beschreibung, Fi. Aull. III. 1. S. 1157: M. v. M. gen. Leueuburg. — o. Meding , I. S. 404.
Münch v. Rosenberg ( im Schilde ein Mönch, welcher in der Rech-ten eine Rose, oder zwei Lilien an einem Stiele; emporhält). Altes,zu dem schweizerischen Stamme der Münche gehörendes Adelsge-schlecht, welches auch nach Franken kam und dem Ritter - Canton Ot-tenwald einverleiht war. — Hans Mönch v. Rosenberg, Kämmerer zuMainz siegelte 1455.
v. Gudenus , Cod. dipl., I. S. 732 11. II. S. 477. — Biedermann , Canton Ottenwald,Tab. 392 u. 93 — v. Meding , III. S. 550.
Münchhausen, auch Freiherren. Eins der ältesten und ange-sehensten , gliederreichsten, niedersächsischen und thüringischen Adels-geschlechter, welches sich weit ausbreitete und im Braunschweig-Lüneburgischen, in Thüringen, Westphalen, im Brandenburgischen,Anhaltschen, Biickeburgischen, Braunschweig-Wolfenbütteischen, Hes-sen-Schaumburgischen, Lippe-Detmoldschen, Waldeckschen u. s. w.ansehnliche Güter erwarb. — Einer Familiensage nach soll der ur-sprüngliche Name des Geschlechts Hausen und dasselbe bis auf einenMönch im Kloster Loccum (Fürstenthum Kalenberg, Kgr. Hannover)ausgestorben gewesen sein. Der Papst habe ihm daher die Freiheitertheilt, in den ehelichen Stand zu treten, und er habe einen Sohn:Heino, gezeugt, welcher, nachdem er unter K Friedrich II. gegen dieSaracenenen gefochten, 1212 mit dem Hause Sparenbergbeliehen und,des früheren Standes des Vaters wegen, Münchhausen genannt wordensei. Mit Heino's beiden Söhnen : Heino II. und Statius (I.) schied sichder Stamm in zwei Linien, in die schwarze und weisse Linie. Der Stif-ter der schwarzen Linie, Heino (IL), hatte zwei Söhne, Statius (II),dessen Nachkommen nach Curland gekommen sind, und Heino III.,welcher um 1360 das alte Stammhaus Münchhausen unweit Loccum be-wohnte. Die Nachkommenschaft des jüngeren Sohnes des Letzteren:Ludolph, welche 1433 die Erbmarschallwürde im Stifte Minden erhielt,erlosch 1598, die Nachkommenschaft des älteren Sohnes: Dietrich,aber blühte fort, üietrich's Enkel, Hilmar, kaufte Leitzkau bei Je-richow und commandirte später, 1558, als spanischer General diedeutsche Infanterie gegen die Franzosen in dem siegreichen Treffen bei