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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
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debur rühmt, sehr schätzbare Beiträge für die Geschichte desAdels derProvinz Preussen geliefert hat.

Freih. v. Ledebur , II. S. 128.

Mültzer. Reichsadelsstand. Bestätigungsdiplom des der Familiezustehenden Adels von 1639 für die in kaiserlichen Kriegs - und Civil-diensten stehenden Gebrüder Mültzer.

Handschriftl. Notiz.

Münch, Mönch, Miinnich (Schild von Silber und Roth geschacht,mit zwei blauen Querbalken). Altes, thüringisches Adelsgeschlecht,welches'zu Dornburg an der Saale, zu Gosserstädt, auch München-Gos-serstädt a. d. Saale, Welhusen, Merzkirchen oder Moritzjrirchan, Mar-tinskirchen, Würchhausen a. d. Saale etc. sass. Friedrich und Albi-nus die Milnche erschienen 1180 auf dem Reichstage zu Regensburggegen Herzog Heinrich; Heinrich M. lebte 1375 auf dem RittersitzeWürchhausen; Hans Münch in Würchhausen kommt 1486 als Haupt-mann in Jena vor; Heinrich und Hans Münch, Ritter, begleiteten 1492den Kurfürsten Friedrich III. den Weisen zu Sachsen auf seiner Reisein das gelobte Land; Heinrich Münch auf Bernsdorff war 1546 fürstl.süclis. Rath und Hofmarschall zu Gotha; Philipp Wilhelm Münch zuWürchhausen starb 1600 als fürstl. Rath und Amtshauptmann zu Wei-mar und Gebhard M. auf Würchhausen gehörte 1614 am Hofe desHerzogs August zu Sachsen zu den Kammerjunkern. Yon Letzteremstammte Heinrich Gebhard v. M., welcher gegen Ende des 17. Jahrh.fürstl. sachsen-eisenach. Rath und Hausmarschall war. Ein in der zwei-ten Hälfte des 17. Jahrh. nach Dänemark gekommener Zweig der Fa-milie, aus welchem ein Oberst v. Münch in Norwegen vorkommt, scheintnicht länger geblüht zu haben. In Thüringen blieb das Geschlechtspäter noch begütert und sass noch 1769 zu München-Gosserstädt und1772 zu Würchhausen.

Spangenberg , mansfeld'sche Chronik, S. 386. Beyer, Geograph. Jenens., S. 415.(rauhe, I. «S. I4.il u. 32. v. Hattsrein, III. Tab. 15. Zedier, XXTI S. 277. Bieder-mann, Canton Rhön-Werra, Tab. 4Sb. Freih. v. Ledebur, II. S. 12S. Siebmacher, I.147 : Die Münich, Thüringisch.

Münch (in Silber ein schwarz gekleideter Mönch mit rothcn Schuhenund rothem Käppchcn). Altes, schweizerisches Adelsgeschlecht aus demCanton Basel, welches nach Strumpff sich in zehn Stämme theilte. DieseStämme waren die Müncho v. Münchenstein, dieM. zu Münchsberg, dieM. zu Rosenberg, die M. zu Landskron, die M. genannt Happen, dieMtinche genannt Schlegel, die M. genannt Zwinger, die M. genannt De-pougers, die M. v. Buren und die M. beigenannt Ringeli, welchesämmtlicli im Schilde einen Mönch führten, aber verschiedenen Helm-schmuck hatten, s. auch den Artikel: Münch v. Münchenstein,genannt Löwen stein und Münch v. Rosen borg.

Strumpff, schweizerische Chronik, Lib. 12. c. 20. Gauhe, I. S. 1432 u. 33.

Münch ( in Silber zwei rothe Adlerflügel mit einwärtsgekehrtenSachsen). Ein noch im 1-8. Jahrh. zu dem im Braunschweig - Lünebur-gischen begüterten Adel gehörendes Geschlecht, welches im Manns-stamme 1773 mit Philipp v. Münch, h. hraunschw.-lüneburg. Obermar-schall, erlosch. Derselbe setzte den Domcapitular zu Osnabrück, später