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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
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rheinischen Kreisstände, mit dem Prädicate: Edler v. Sylfelden (Sylvel-den).. Derselbe, geb. 1752 zu Schaff hausen, wo sein Vater Predigerund Lehrer an der lateinischen Schule war und gest.. 29. Mai 1809,rühmlichst bekannt als einer der ausgezeichnetsten GeschichtsschreiberDeutschlands und der Schweiz, bekleidete in seinem mehrfach bewegtenLeben mehrere Aemter, wurde 1793 wirklicher Hof-Rath bei der Geh.Staatscanzlei zu Wien, später erster Custos an der kaiserl. Bibliothek.1804 wirkl. Mitglied der Academie in Berlin und Ilistoriogrnph desHauses Brandenburg mit dem Titel eines Geb. Kriegsraths, 1807 k.westphäl. Minister-Staats-Secretair und 1808 k. westph. Staatsrath undGeueraldirector des öffentlichen Unterrichts. Von seinerGeschichteder schweizerischen Eidgenossenschaft" waren bis zu seinem Tode vierBände und die 1. Abtheilung des 5. vollendet (Leipzig, 18061808):die Fortsetzung bis zum ewigen Frieden mit Frankreich besorgte llob.Glutz - Blotzheim, Zürich, 1816. Von seinen sämmtlichen Werken er-schien eine neue Ausgabe 1831 in vierzig Bänden.

Hundschri.ftl. Notiz. Lutz, Nekrolog denkwiird. Schweizer, S. 359152. N. IM-, A.-L. III. 8. 433. Fr eilt. v. Ledebur, II. S. 127.

Müller v. Zaklika. Galizischer Adelsstand. Diplom von 1796für Matthias Müller, Hausbesitzer in Lemberg, mit dem Prädicate:v. Zaklika.

Megerle v. Mühlfeld , Erg.-Bd. S. 3S4.

Müllern, Müllern auf Möllendorf (Schild geviert: 1 u. 4 in Silberein blaues, das Feld ganz überziehendes Kreuz, mit einem goldenenAnkerkreuze belegt u. 2 u. 3 in Roth ein rechtsfliegender Schwan).Reichsadelsstand. Diplom vom 8. Juli 1787 für Johann Baptist Mül-lern, Syndicus und Kanzleiverwalter der Reichsstadt Wangen. DerStamm blühte fort und wurde, nach Anlegung der Adelsmatrikel desIvgr. Bayern, in der Person des Sohnes des Diploms-Empfängers: FranzIgnaz Andreas v. Müllern, geb. 1755, k. bayer. Legations-Raths inMünchen, in dieselbe eingetragen.

o. Lang, S. 455. Tyroff, II. 100: H». v. Möllern auf Möllendorf. W.-B. d. ICgr.Bayern, VII. 39.

Müllern (in Roth ein silbernes Kammrad). Ein zu dem in West-Preussen begüterten Adel zählendes Geschlecht. Nach Rauer war derLandschafts-Rath und Kreis-Deputirter v. Müllernl857 Herr auf Soss-now im Kr. Flatow.

Freih. v. Ledebur , II. S. 128. Rauer , Adressbuch, 1857. 8. 152. Tyroff, I. 71.

Müllern, Ritter. Reichsritterstand. Diplom von 1707 für IgnazMüllern.

Handschrift!. Notiz.

Müllig v. Palmberg. Erbl.-östcrr. Adelsstand. Diplom von 1707für Johann Müllig, Arzt zu Goerz, mit dem Prädicate : v. Palmberg.

Megerle v. Mühlfeld. , Erg. Bd. S. 385.

Miillmayer v. Siegesthurm. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1827 für Johann Müllmayer, k. k. Hauptmann, mit dem Prädicate:v. Siegesthurm.

Hnndschrii'tl. Notiz.