angenommen, welcher von 1550 bis 1572 als Rathsherl - , Schaffner vonSt. Johann, Staatsrath, Stifts-Schaffner zu Zofffngen und Schultheiss zuThun lebte. Die Nachkommen bekleideten ansehnliche Aemtcr undWürden in del' Stadt Bern und in den Provinzen derselben und beses-sen im Waadt-Lande die Herrschaften Marnand, Roverai und St. Mar-tin und den Rittersitz La Mothe, von welchem sie den Beinamen an-nahmen. Ein M. v, L.-M. war 1837 Lieutenant im k. prcuss. 22. Infant.-Regimente.
Sch\vci*er-Leklcöii, Vitt. S. 526—28. — N. Pr. A.-L Iii. S. 433. - Frei'h. v. h'e-debufj II. S. 12?,
Müller v. Lüllingen, s. Bd. V. S. 417 und 418: Lauingen,Müller von Lauingen, auch Freiherren.
Müller v. der Lühne, auch Freiherren (in Blau ein goldener, mitdrei rothen Rosen belegter Sparren). Schwedischer Adels - und Frci-herrnstaud. Adelsdiplom vom 18. Dec. 1650 für Bernhard (Burkhardt)Müller v. d. Lühne, k. schwedischen Generalmajor u. Freiherrndiplomvom 15. März 169.3 für den Sohn desselben, Carl Leonhard M. v. d.L.,ebenfalls in k. schwed.Kriegsdiensten. Ersterer starb 1670als k.schwed.General en Chef der Cavallerie, Gouverneur von Schwedisch-Pommern,Oberst eines Cavallerie-Regiments und Herr auf Ludwigsburg, Mellen-tin. Netzow etc. in Schwedisch-Pommern, Letzterer 1707 als k. schwed.Generallieutenant, Oberst eines Dragoner-Regiments und Erbe der vä-terlichen Güter. — Die Familie gehörte ursprünglich zu den Salzjunkernin Lüneburg, kam später nach Schweden und erhielt in Schwedisch-Pommern viele, vorher neuenkirchsche Lehen. Dieselben. Ahlbeck,Bahn, Dargen, Dewichow, Hufe, Mellentin, Neuhoff, Neukrug und Wa-schensee im Usedomschen, fielen nach dem Tode des Obersten Borck-hardt M. v. d. L. dessen Sohne, dem k. Kammerherrn Ludwig Müllerv. der Lühne, zu und würden durch Cabinetsbefehl vom Könige Frie-drich II. von Preussen vom 20. März 1747 allodificirt und in der da-rauf erfolgten Subhastation von dem Kriegsrathe v. Mayenn in dem-selben Jahre erkauft. Später, 1784, ist das Geschlecht, zu Ludwigsburghei Greifswald etc. gesessen, erloschen.
N. Pr. A.-L. Iii. S. 432 u. 33. — Freit v. Ledebur, II. S. 127.
Müller zu Lengsfeld, Freiherren (Schild geviert mit von Roth u.Silber der Länge nach getlieiltem Mittelschilde, aus dessen Tbeilungs-linie rechts eine halbe, silberne Lilie, links aber ein halbes, achtspeichi-ges, rothes Mühlrad hervorgeht und zwar so, dass beide Stücke genauaneinander schliessen. 1 u. 4 quprgetbeilt: oben in Blau ein schreiten-der, gekrönter, goldener Löwe und unten in Silber sechs, 3 und 3, mitder Spitze nach unten gekehrte, schwebende, sicli einander berührenderothe Rauten und 2 u. 3 in Silber ein scbrägrechts fiiessender, schwar-zer Fluss, auf beiden Seiten begleitet von einer golden besaamten, grüngekelchten, rothen Rose). Reichsfreiherrnstand. Diplom vom 6. Juli1749 für Georg Heinrich v. Müller zu Lengsfeld auf Weilar u. Gehaus,fürstl. sachs.-coburg-saalf. w. Geh.-Rath u. bevollm. Abgesandten desfränk. Kreises zur Respicirung der hennebergischen Kreisangelegenliei-ten, so wie Residenten zu Nürnberg. — Altes, nürnberger Patricierge-